Lonely Planet's Best in Travel 2009 – Lonely Planet hat gewählt: Top 10-Reiseziele

Donnerstag, 13.11.2008

Der Kultreiseführer Loney Planet hat die zehn besten Urlaubsdestinationen für das kommende Jahr gewählt.
Jedes Jahr veröffentlicht der Reiseführer-Gigant "Lonely Planet" die "Blaue Liste", eine Zusammenstellung an sehenswerten Destinationen von traditionell bis exotisch. Gerade erschien sie als Buch unter dem Titel "Lonely Planet's Best in Travel 2009".
>> Klicken Sie sich in der Gallery durch die Top-Ten-Destinationen der Traveller-Bibel für das kommende Jahr.

1. Bay of Fires, Tasmanien.
Azurblauer Himmel über einem kilometerlangen, feinsandigen Strand, an dem ein leuchtend türkises Meer leckt. Und kaum ein Mensch in Sicht. Noch ist diese entlegene Ecke auf Australiens kleinem Nachbarn ein touristischer Geheimtipp. Noch. Doch wer den 18 Kilometer langen Küstenstreifen ungestört genießen will, sollte nicht mehr lange zögern. "Der beste Zeitpunkt für einen Besuch ist: jetzt", meint Lonely Planet. Strandhütten an der Binalong Bay ab rund 90 Euro gibt es hier: www.bayoffirescottages.com.au.
2. Baskenland, Frankreich und Spanien
Freundliche Menschen, sattes Grün, herrliche Aussichten von den Anhöhen der Pyrenäen, nächtliche Straßenfeste... Laut Lonely Planet ist das Baskenland "ein unwiderstehlicher Cocktail aus Spaß, Sonne, Kultur". Das Hotel Miro in Bilbao bietet Doppelzimmer ab etwa 110 Euro und liegt direkt um die Ecke des Guggenheim Museums. Auf dem Weg weiter nach San Sebastian unbedingt Stops in den Fischerdörfern Bermeo und Lekeito einlegen...

3. Chiloé, Chile
Die zweitgrößte Insel Südamerikas (nach Feuerland) punktet mit gleich zwei attraktiven Gesichtern, da sich eine Bergkette über die gesamte Länge der Insel (112 Kilometer von Nord nach Süd) zieht. Die Pazifikküste ist ein Paradies für Naturfreunde: Hier wehen feuchtwarme Winde, häufiger Regen sorgt für üppige Vegetation. Hier liegt auch der Chiloé National Park mit seinen kilometerlangen Stränden und unberührtem Regenwald. Zum Kontinent hin ist das Klima sanfter. In der Meerenge zwischen der Insel und dem Festland liegen zahlreiche kleine Inseln, die per Kajak oder während der Ebbe auch zu Fuß erkundet werden können.
4. Ko Tao, Thailand
Ko Samui und Ko Phangan sind touristisch abgegrast, jetzt ist das kleinere Ko Tao an der Reihe. Zwar ist die Insel schon seit Mitte der 90-er Jahre kein Geheimtipp mehr, aber noch liegt das kleine Juwel mit seinen glasklaren Buchten überwiegend in den Händen von Backpackern und Tauchjunkies. Wer die Insel noch vor einem Overkill durch den Massentourismus erleben will, muss sich beeilen - seit Anfang des neuen Jahrtausends vermehren sich Hotels und Luxusresorts unaufhaltsam.
5. Das Languedoc, Frankreich
Das Mittelmeer und die Pyrenäen in nächster Nähe minus der Touristenströme in der Provence oder an der Cote d'Azur. Lonely Planet preist den diskreten Charme der südfranzösischen Region, die langen Sandstrände und dynamischen Städte (Montpellier, Sète und Nîmes) des Bas-Languedoc, die tiefen Schluchten und wilden Hochplateaus des Haut-Languedoc. Besonders empfehlenswert: eine viertägige Bootstour auf dem Canal du Midi oder per Kayak durch den beeindruckenden Gorges du Tarn, den "Grand Canyon Frankreichs".


6. Nam Ha, Laos
Ein so gut wie unberührtes Trekking-Paradies: Berge, Hochplateaus, Regenwald. Perfekt für "Die-Hard-Abenteuer", befindet Lonely Planet, "sie können sich an handgeflochtenen Seilen durch den Dschungel hangeln, ihre Oberschenkelmuskulatur auf steilen Pfaden an die Belastungsgrenze zwingen und beim Stamm der Akha übernachten." Als temporäre Homebase empfiehlt sich das Boat Landing Guest House (Doppelzimmer ab 25 Euro) in Luang Nam Tha.


7. The Big Island, Hawaii
Vielleicht ist Hawaiis größtes Archipel nicht so glamourös wie die kleineren Geschwisterinseln, dafür bietet es alle tropischen Vorzüge (plus aktive Vulkane!) zum günstigeren Preis. Die Empfehlungen von Lonely Planet: "Sich auf dem Mauna Kea im Sternenhimmel verlieren, von Pferden über grasgrünes Farmland tragen lassen, über erstarrte Lavaströme wandern, und sich an Stränden mit schwarzem oder grünem Sand knusprig braten lassen." Wer es abenteuerlicher mag, bucht Heli-Hiking oder Canyoning - zum Beispiel bei Hawaii Forest & Trail.


8. San Andres und Providencia, Kolumbien
Das Archipel von San Andrés, Providencia y Santa Catalina wurde von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt und liegt 720 Kilometer nordwestlich der Karibikküste Kolumbiens. Das flache San Andrés ist mit einer Länge von 13 Kilometern und einer Breite von 3 Kilometern die größte Insel und zugleich das kommerzielle und touristische Zentrum des Archipels. Für Robinson-Atmosphäre bietet sich das 90 Kilometer nördlich gelegene Providencia an (nur sieben Kilometer lang und vier breit). Noch ist das Eiland ein Geheimtipp unter Tauchern und Schnorchlern. Atemberaubende Unterwasserspots sind zahlreich, darunter die Wracks der Blue Diamond und der Nicaraguanese und die Blue Wall und Blue Hole - hier bricht der Meeresgrund vertikal mehrere hundert Meter in die Tiefe ab.
 
9. Spitzbergen, Norwegen
Die von Norwegen verwaltete Inselgruppe im Nordatlantik und im Arktischen Ozean bietet neben endloser Weite schroffe Felsen, tiefe Fjorde, Gletscher und jede Menge Schnee. "Wie Norwegen, nur noch etwas besser", findet Lonely Planet, "kälter, purer, noch spärlicher besiedelt - und 1000 Kilometer näher am Nordpol. Und der einzige Ort Europas, an dem sich Eisbären wohl fühlen." Besonders beliebt ist die Erkundung per Schiff inklusive Schlauchbootausflügen zu den Eisschollen, um nach Walen, Eisbären und Walrossen Ausschau zu halten. Wer die Inseln lieber auf dem Landweg auskundschaftet, bucht zum Beispiel über Svalbard Tourism Tagestrips mit dem Schneemobil, einen Gletscher-Hike oder lernt, seinen eigenen Hundeschlitten zu lenken.
10. Yunnan, China
"Chinas It-Destination", urteilt Lonely Planet. Ohne Zweifel ist die Provinz Yunnan eine der vielfältigsten Gebiete Chinas: bergige Landschaft im Inneren, tropische Wälder im Süden dazu Sehenswürdigkeiten en masse, wie der "steinerne Wald" Shilin, eine riesige Formation aus eselsgrauen Felsen, die sich wie spitze Säulen dem Himmel entgegenstrecken, der "Jade Drachensprung-Berg", die "Tigersprungschlucht" oder die Reisterrassen von Yuanyang. Die klassische Yunnan-Tour beginnt in der Hauptstadt Kunming. Best-of-Yunnan-Touren werden zum Beispiel von Transindus organisiert.

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13.11.2008 14:45
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