Jochen Kalka: "Winnenden" – Traumatisierte Stadt

Mittwoch, 02.03.2011

Der Journalist Jochen Kalka lebt in Winnenden und hat ein bewegendes Buch über den Amoklauf im März 2009 geschrieben.

Er wohnt in Winnenden. Er ist Journalist. Seine Frau ist Lehrerin. Seine beiden Töchter gehen in das Schulzentrum, zu dem auch die Albertville-Realschule gehört, wo am 11. März 2009 ein Amoklauf stattfand.

Ein Jahr lang begleitet Jochen Kalka den Versuch der Einwohner Winnendens, in die Normalität zurückzukehren. Ergebnis: Das Buch "Winnenden. Ein Amoklauf und seine Folgen" (DVA Sachbuch, 17,99 Euro, bestellbar z.B. über www.amazon.de), ein sensibles Psychogramm einer Stadt, die gezeichnet ist von einer brutalen Tat.

Szenen und Dialoge

Schlaglichtartig und eindringlich beschreibt Jochen Kalka persönliche Eindrücke und Szenen einer traumatisierten Stadt, greift Dialoge der Menschen vor Ort auf, schildert mutlose Politik und das Fehlverhalten übermütiger Medien.

Seine Beobachtungen sind genau, seine Beschreibungen behutsam, er liefert keine sensationsheischenden Details. Und es zeigt sich: Dies ist ein Buch über Deutschland. Denn Winnenden könnte überall sein.

Jochen Kalka, Jahrgang 1964, ist seit 2006 Chefredakteur der Fachzeitschrift "Werben & Verkaufen" und lebt mit seiner Familie in Winnenden. Nach dem Abitur studierte er Germanistik, Rhetorik und Politik. Journalistische Erfahrungen sammelte er u.a. bei der Stuttgarter Zeitung, der BILD-Zeitung, der Süddeutschen Zeitung und beim SWR sowie als Chefredakteur verschiedener Marketingzeitschriften.

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Traumatisierte Stadt
Der Journalist Jochen Kalka lebt in Winnenden und hat ein bewegendes Buch über den Amoklauf im März 2009 geschrieben.
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02.03.2011 12:04
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