Jason Bateman exklusives Interview – "Frauen tun doch nur so!"

Donnerstag, 13.10.2011

In "Wie ausgewechselt" entflieht Jason Bateman seinem Familienleben - im Interview mit fem.com gibt er Baby-Tipps und verrät, was er am liebsten tun würde, wenn er eine Frau wäre.

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Gerade noch haben wir Jason Bateman an der Seite von Jennifer Aniston in der Komödie "Kill the Boss" gesehen - nun erleben wir, wie er in "Wie ausgewechselt" ("The Change-Up") mit Hollywood-Charmeur Ryan Reynolds den Körper tauscht. Was anfänglich wie eine nette Familienkomödie aussieht, entpuppt sich ziemlich schnell als "familienunfreundliche" Body-Switch-Geschichte.

Anfänglich ist Jason noch in der Rolle zu sehen, in der wir ihn alle kennen: Dave ist nicht nur ein erfolgreicher Anwalt, sondern auch ein organisierter Familienvater. Doch manchmal wünscht er sich, er könnte so frei und unverantwortlich sein wie sein Freund Mitch (Ryan Reynolds). Der Wunsch geht in Erfüllung – in Mitchs Körper hat er endlich die Chance, seinem geordneten Leben zu entfliehen.

Doch nicht nur im Film ist Jason Bateman Familienvater: Seit 2001 ist der Schauspieler mit Amanda Anka, der Tochter von Sänger Paul Anka, verheiratet, mit der er eine vierjährige Tochter hat. Und: Die zweite Tochter ist bereits unterwegs.

Im Interview mit fem.com spricht der Schauspieler nicht nur über den Wunsch, eine Geburt mitzuerleben, seine Freundschaft zu Ryan Reynolds und plaudert aus seinem Familienleben, sondern gibt unserer schwangeren Redakteurin auch noch (mehr oder weniger) motivierende Baby-Tipps.

Mit wem würden Sie am liebsten Körper tauschen?

Am liebsten mit meinem Hund: Der kann den ganzen Tag schlafen und essen, manchmal streunt er ein bisschen herum, aber die meiste Zeit schläft er und sieht ab und zu Fernsehen.

Wenn Sie für einen Tag eine Frau sein könnten, was würden Sie am liebsten tun?

Wenn ich eine Frau wäre, würde ich wohl gern einmal eine Geburt miterleben, das wäre aufregend. Erzählen Sie mir später, wie das bei Ihnen war. Ich glaube, Frauen machen daraus eine zu große Sache – das schmerzt gar nicht so, die Frauen tun doch nur so. Das würde ich gern für mich herausfinden.

Der Film handelt von zwei unterschiedlichen Charakteren: Dave ist organisiert, aber steif, Mitch ist chaotisch, aber ein freier Geist. Welcher Typ sind Sie im echten Leben?

Ich bin sehr organisiert, aber ich war auch schon einmal der andere Typ. Aber das ist jetzt aus meinem System. Ich bin jetzt viel eher Dave, aber zuvor war ich Mitch.

Ist Ihr eigenes Familienleben so gut organisiert wie das der Lockwoods?

Es ist wirklich sehr organisiert, aber auch nur, weil ich mit einer sehr klugen Frau verheiratet bin, die alles unter einen Hut bringt. Wenn sie nicht wäre, würde ich wahrscheinlich immer noch Mitch sein. Ich hatte viel Glück. Sie plant alles, denkt alles durch, sie übernimmt bei uns auch das Reden. Ich rede eigentlich nur in Interviews, so wie jetzt. Sonst bin ich relativ dumm und sehe Fernsehen – so wie ein Hund.

Gratulation, Sie bekommen noch eine Tochter. Sind Sie auf ein weiteres Jahr ohne Schlaf vorbereitet?

Ich glaube ja. Oder lassen Sie es mich so sagen: Ich bin besser vorbereitet, als beim ersten Kind. Niemand spricht wirklich über das erste Jahr. Ist das Ihr erstes Kind? Ja – dann machen Sie sich auf etwas gefasst: Das erste Jahr ist wirklich eine Herausforderung. Wenn alle davon reden, dass es "das Beste auf der Welt ist", dann sprechen sie nicht vom ersten Jahr, sondern vom zweiten und von der Zeit danach. Aber das erste Jahr ist schwer. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Mutter, Ihr Ehemann, seine Mutter oder eine Nanny da sind – Hilfe ist sehr wichtig. Sie wollen ja nicht ständig mit Ihrem Latein am Ende, sondern gut gelaunt für ihr Baby sein. Das kann schnell ermüden. Haben Sie also keine Angst, um Hilfe zu bitten.

Nehmen Sie sich auch mal eine Auszeit vom Elternsein? Und wie halten Sie Ihre Ehe frisch?

Ich weiß nicht. Wir sind sehr gute Freunde und Freundschaften bleiben ja eher frisch. Meine damaligen Beziehungen wurden immer irgendwie ermüdend und alt, aber meine Freundschaften blieben immer gut. Deswegen habe ich auch darauf geachtet, dass ich eine Frau heirate, mit der ich auch gut befreundet bin. Es macht immer noch Spaß und ist aufregend.

Haben Sie schon einen Namen für Ihre Tochter?

Nein noch nicht, wir überlegen noch. Aber wir nehmen auch gern Vorschläge entgegen – Sie haben bestimmt gute. Aber verraten Sie mir nicht Ihren Wunschnamen!

Dave ist im Film ein Workaholic - Sie auch?

Ich glaube schon – jedenfalls würde das meine Frau von mir behaupten. Ich habe das von meinem Vater. Ich bin durch viele Höhen und Tiefen gegangen und wenn man die Tiefen kennt, weiß man es zu schätzen, wenn man Arbeit hat. Jetzt läuft es gerade sehr gut und ich setze alles daran, dass es so weiter geht. Ich arbeite so hart, weil ich die Möglichkeiten, die mir gegeben werden, zu schätzen weiß – und nicht nur, weil ich einfach hart arbeiten will.

Versucht Ihre Frau Sie bei der Arbeit auch mal zu bremsen?

Sie versucht es, aber das schafft sie nicht – ich verschließe dann die Tür.

Ryan Reynolds und Sie sind seit über 15 Jahren befreundet. Warum hat es so lang gedauert, bis dieses Filmprojekt zustande kam?

Wir wollten einen Film vor fünf Jahren machen, aber daraus wurde nichts. Doch ich bin froh, dass es nicht früher geklappt hat, weil dieses Projekt perfekt war. Ich liebe es, Filme mit ihm zu machen. Ich würde gern jeden Film mit ihm machen. Er ist ein wunderbarer Mensch und sehr professionell. Kein störendes Ego oder Diven-Gehabe – er ist ein perfekter Filmpartner. Jetzt sind wir sogar noch bessere Freunde.

Der Film ist erst ab 17 - gab es eine Szene, die Ihnen zu derb war?

Nein. Aber ich weiß, dass manche Leute Teile nicht mögen – aber das ist ja ganz normal bei einem Film. Es gibt natürlich einige Szenen, die einen mit gemischten Gefühlen zurücklassen, aber schließlich ist der Film ja auch erst ab 17: Damit muss man einfach rechnen!
"Wie ausgewechselt" mit Jason Bateman, Ryan Reynolds, Leslie Mann und Olivia Wilde kommt am 13. Oktober in die deutschen Kinos.

Das Interview führte Claudia Donald.

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