Interview mit Katherine Jenkins – Klassik rockt

Samstag, 17.04.2010

Mit ihrem Album "Believe" erklimmt Katherine Jenkins die Charts. Im fem.com-Lifestyle Talk sprach sie über Fashion-Pannen und Urlaubs-Peinlichkeiten.

In Großbritannien ist sie bereits ein Superstar, jetzt will Katherine Jenkins mit ihrem Album "Believe" auch den Rest der Welt verzaubern. "Klassik trifft Pop" könnte das Motto des neuen Longplayers sein, der seit der Veröffentlichung Ende März auch hierzulande stetig die Chartsleiter hinaufklettert. Mehrere Wochen verbrachte die 29-jährige Britin in Los Angeles, um dafür Songs wie "Bring me to Life" von Evanescence Queens "Who Wants to Live Forever" oder den Reggae-Klassiker "No Woman No Cry" stimmgewaltig neu zu interpretieren.

Ihr neues Album heißt  "Believe". Woran glauben Sie?
An vieles. Ich glaube an Gott. An die Macht der Musik, zu lindern und zu heilen. Ich glaube, dass man mit harter Arbeit und einem klaren Ziel vor Augen alles erreichen kann. Und ich glaube an das Gute in den Menschen.
Auf der Bühne sind Sie immer sehr elegant gestylt. Was würden Sie um keinen Preis tragen?
Wie vermutlich jeder Mensch in seinem Leben habe auch ich in der Vergangenheit hin und wieder nicht gerade ein glückliches Händchen bei meiner Kleiderwahl bewiesen. Aber ich habe meine Lektion gelernt. In einem lila Catsuit wird man mich sicher nie wieder sehen. Der sah einfach unmöglich aus!
Haben Sie ein Lieblingsteil, das Sie seit Ewigkeiten nicht mehr getragen haben, von dem Sie sich aber trotzdem nicht trennen können?
Ich habe eine Menge Kleider von Alexander McQueen, die ich schon lange nicht mehr an hatte. Trotzdem liebe ich sie sehr - und jetzt, nach seinem Tod, bedeuten sie mir noch mehr als vorher.
Was singen Sie unter der Dusche?
Meistens singe ich Tonleitern, um meine Stimme aufzuwärmen - also jede Menge "Tra la las".
 
Welche Musik hören Sie, wenn Sie richtig wütend sind?
Besonders wirksam sind Liebeslieder, wenn ich mich beruhigen und meinen Ärger vergessen will. Auch klassische Musik hilft mir sehr gut dabei, abzuschalten und zu entspannen.


Was war das Peinlichste, was Ihnen jemals im Urlaub passiert ist?
Ich bin gerade eben aus Ägypten zurückgekommen. Meine Mutter, meine Schwester und ich wussten nicht, wo in unserem Hotel das Frühstück serviert wurde. Also folgten wir einfach dem Geräusch von klapperndem Besteck und Geschirr in einen Raum und nahmen dort Platz. Fünf Minuten nachdem wir es uns gemütlich gemacht hatten, teilte man uns mit, dass wir uns in einem privaten geschäftlichen Meeting befänden. Alle starrten uns an, und man bat uns, doch bitte wieder zu gehen. So peinlich!
 
Worauf können Sie im Urlaub nicht verzichten?
Auf ein gutes Buch. Ich liebe es einfach, in der Sonne zu liegen, und mich völlig in einer guten Geschichte zu verlieren. Dabei kann ich vollkommen entspannen.
Sie sind schon beinahe überall auf der Welt aufgetreten? Wo hat es Ihnen am meisten Freude bereitet?
In der Oper von Sydney, besonders in Erinnerung geblieben ist mir auch mein Auftritt für Soldaten im Irak und in Afghanistan, der gemeinsame Auftritt mit Andrea Bocelli inmitten der Hügeln der Toskana, Live 8 in Berlin, die Royal Albert Hall in London und das the Millennium Stadium in Wales.
Gibt es einen bestimmten Ort auf dieser Erde, den Sie unbedingt einmal besuchen wollen?
Dieses Jahr ist ein sehr aufregendes Jahr für mich, weil mein Album "Believe" weltweit veröffentlicht wird - auch in vielen Ländern, von denen ich gar nichts weiß. Und auch die Menschen dort kennen mich und meine Musik noch nicht - das ist also wieder eine Art Neuanfang für mich. In den kommenden Monaten werde ich in Argentinien, Kanada und Mexiko unterwegs sein - und das sind praktischerweise alles Länder, die ich schon immer einmal besuchen wollte.
Was ist das seltsamste Souvenir, das Sie jemals bekommen haben?
Aus irgendeinem Grund bringen mir Menschen besonders gerne kleine Kuscheltiere aus ihrem Urlaub mit - ich habe inzwischen schon eine ganze Wagenladung zuhause.


Was ist immer in Ihrem Kühlschrank zu finden?
Blaubeeren. Die sind superlecker und gesund und ich esse sie jeden Morgen zum Frühstück.
Wo tauchen Sie unter, wenn Ihnen alles zu viel wird?
Ich fahre nach Wales zu meiner Mutter. Wales wird immer mein Zufluchtsort sein. Die Landschaft dort ist wunderschön und ich liebe es, lange Spaziergänge mit meinem Hund zu machen. Außerdem ist meine Familie dort, um mich zu unterstützen.
Wo feiern Sie die wildesten Partys?
Ich habe gar nicht mehr sonderlich viel Zeit zu feiern. Aber eine Party ist Pflicht. Und zwar meine eigene Silvesterfeier im Neath Cricket Club mit meiner Familie, Verwandten und Freunden. Nach einem vielbeschäftigten Jahr ist das immer eine wunderbare Gelegenheit, ganz ungezwungen Spaß zu haben mit den Menschen, die mir am Herzen liegen.
Wie viele Freunde haben Sie über das Internet kennengelernt?
Keinen einzigen. Es ist nicht leicht, neue Freunde zu finden, wenn man in der Öffentlichkeit steht. Die meisten meiner Freunde kenne ich noch aus Schulzeiten und von Zuhause.
Wieviel Zeit verbringen Sie mit Facebook?
Ich habe zwar eine Facebook-Seite, aber Twitter finde ich interessanter und nutze es entsprechend häufiger - gewöhnlich mehrmals am Tag. Die Leute scheinen immer sehr überrascht zu sein, wenn sie merken, dass ich meine Tweets wirklich selbst schreibe. Mir macht es Spaß, auf diesem Weg in Kontakt mit meinen Fans in aller Welt. Mein Twittername ist @kjofficial.
Was machen Sie sonntagmittags?
Kein Sonntag gleicht dem anderen, daher kann ich das nicht wirklich beantworten. Idealerweise würde ich zuhause einen leckeren Sonntagsbraten für meine Freunde zubereiten.
Welches Abenteuer möchten Sie unbedingt einmal erleben?
Ich denke, Kinder zu haben, ist ein unglaubliches Abenteuer und ein Geschenk. Ich hoffe, dass ich das eines Tages erleben darf.

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Welche Musik hört diese Frau, wenn sie wirklich wütend ist, und warum wurde sie kürzlich im Ägyptenurlaub in ihrem Hotel dazu aufgefordert, doch bitte den Frühstückstisch zu verlassen? Das und mehr verriet Klassik-Star Katherine Jenkins im fem.com-Interview.

 

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