Hugh Jackman: "Real Steel" auf DVD – "Ich bin ein großes Kind"

Montag, 16.04.2012

Seit dem 12. April gibt es Real Steel auf DVD. Im fem.com-Interview sprach Hugh Jackman über das Kind in ihm, Vatersein und seine Schwiegermama.

RTEmagicC_Hugh-Jackman-Interview-Real-Steel-AB.jpg.jpg

Bereits vor mehr als drei Jahren traf fem.com den "Sexiest Man Alive" Hugh Jackman zum Interview – anlässlich des Kinostarts von "Real Steel" trafen wir den Schauspieler 2011 in München. Hier finden Sie noch einmal das exklusive Interview zum DVD-Start des Films am 12. April.

Im exklusiven Interview in München erzählte der Frauenschwarm, warum der Film um Roboterboxen auch den Frauen gefallen könnte, schwärmte von den Vorzügen seiner Filmpartnerin Evangeline Lilly ("Lost") und verriet, warum seine Kinder ab und zu über ihren Vater den Kopf schütteln.

Roboter und Boxen - hört sich für Männer nach viel Spaß an. Wie würden Sie den Film beschreiben, damit auch Frauen ihn sehen wollen?

Ja, es macht Spaß und es geht um Roboter-Boxen. Aber nicht nur. Ich war verblüfft, wie sehr man in die Geschichte eintaucht. Aber okay – ich bin ja schließlich auch ein Mann. Und Sie fragten ja nach Frauen. Ich habe den Film nicht nur mit meinem Sohn, sondern auch mit meiner  Tochter, meiner Frau und meiner 75-jährigen Schwiegermutter gesehen. Sie sagte, dass das der beste Film sei, in dem ich bis jetzt mitgespielt habe. Sie fieberte mit, lachte, weinte – es ist eine sehr menschliche Geschichte. Es geht hauptsächlich um die Beziehung zwischen Vater und Sohn. Und mit Evangeline Lilly gibt es eine Art Liebesbeziehung. Die Stärke des Films ist wirklich die Geschichte. Die Spezialeffekte sind nur das i-Tüpfelchen.

Wie war die Zusammenarbeit mit Evangeline Lilly?

Evangeline Lilly ist eine phänomenale Schauspielerin. Ich weiß nicht, ob sie Brüder hat, aber es kommt mir so vor, als ob sie es gewohnt ist, sich mit Jungs zu umgeben. Sie weiß, wie sie mit der Crew umgehen muss und sie mag es einfach, zu schauspielern – Lilly hat Spaß dabei. Sie ist eine sehr begabte Schauspielerin. In Hollywood ist sie bekannt dafür, dass sie viele Projekte ablehnt. Lilly war ebenfalls sehr berührt vom Skript, deswegen nahm sie die Rolle an. Und das war sehr gut für den Film.

Dakota Goyo spielt Ihren Sohn Max. Wir war es, mit so einem jungen Talent zu drehen?

Shawn Levy, der Regisseur, und ich wussten von Anfang an, dass der Erfolg des Films auf der Beziehung zwischen Vater und Sohn basiert. Die Besetzung des Jungen war also entscheidend. Wir haben sehr ausgiebig gesucht. Wir hatten sogar bereits einen Kandidaten, mit dem wir beide glücklich waren, aber Spielberg meinte, wir sollten weiter suchen.

Also suchten wir weiter und fanden Dakota. Er hat diese Magie auf der Leinwand - die Kamera liebt ihn. Man fühlt mit ihm, ohne, dass er etwas sagen muss. Er ist ein sehr talentierter Schauspieler. Und wie Shawn mit jungen Talenten arbeitet ist einfach Weltklasse: Er hat Dakota so gut durch seinen ersten großen Film begleitet. Ich meine, stellen Sie sich vor, Sie sind elf und müssen vor 5.000 Leuten tanzen – das kann einem schon Angst einjagen. Aber Shawn machte alles möglich.

Im Film sieht man wieder viel Haut. Wie halten Sie sich fit?

Mein Kinoerfolg wurde in den letzten zehn Jahren von "Wolverine" bestimmt – und es wird wohl noch ein paar weitere Jahre so sein. Will Smith sagte einmal: "Es ist einfacher fit zu bleiben, als fit zu werden." Und das stimmt.

Ich bin eigentlich ein recht dünner Typ und es war wirklich schwer, mir Muskelmasse anzutrainieren. Das zu verlieren und mir wieder neu anzutrainieren wäre für mich schon fast eine heroische Tat. Deswegen ist es einfacher, ein bestimmtes Fitnesslevel zu halten. Aber eigentlich waren Shawn und ich bedacht, nicht zu viel Haut zu zeigen.

Der Sohn verhält sich in "Real Steel" oft erwachsener als der Vater. Kommt das bei Ihnen zu Hause auch vor?

Es ist kein Geheimnis, dass ich tief in meinem Herzen ein großes Kind bin. Der Vorteil vom Erwachsensein ist ja, dass man Achterbahnfahren darf, wann immer man will – und das ist gut so. Oder Wasserrutschen – ich liebe sie. Wenn ich zu Hause singe, oder Quatsch mache sagt mein Sohn oft "Also wirklich! Können wir bitte erwachsen werden?" und er sieht mich mit diesem bestimmten Blick an.

Und ich mag diese Geschichten einfach, in denen der Sohn eher wie der Vater ist und der Vater sich wie ein Kind verhält – sie sind einfach amüsant. Als meine Kinder den Film sahen, mussten sie auch darüber lachen. Sie lieben es, wenn ich mich kindisch verhalte.

Das Interview führte Claudia Donald.

Hugh Jackman im exklusiven fem.com Interview - MyVideo

Hugh Jackman im exklusiven Interview: Real Steel

Hugh Jackman zeigt wieder einmal seinen gestählten Körper auf der Leinwand. Im exklusiven fem.com-Interview spricht er über das Kind in ihm, Vatersein und seine Schwiegermama.

 

Weitere Artikel

article
17785
Hugh Jackman: "Real Steel" auf DVD
"Ich bin ein großes Kind"
Seit dem 12. April gibt es "Real Steel" auf DVD. Im fem.com-Interview sprach Hugh Jackman über das Kind in ihm, Vatersein und seine Schwieg...
http://www.fem.com/lifestyle/artikel/hugh-jackman-exklusives-interview-real-steel-ich-bin-ein-grosses-kind
16.04.2012 12:36
http://www.fem.com/var/fem/storage/images/lifestyle/hugh-jackman-exklusives-interview-real-steel-ich-bin-ein-grosses-kind/328830-1-ger-DE/hugh-jackman-exklusives-interview-real-steel-ich-bin-ein-grosses-kind_contentgrid.jpg
Lifestyle

Kommentare