Genuss-Tipp: Algen – Einfach Meer drin...

Mittwoch, 18.02.2009

In Japan gehören sie zum Essensalltag - nicht ohne Grund: Algen sind ein wahres Powerkraut, das sich auch ohne großes Kochgeschick ganz einfach in den Speiseplan integrieren lässt.
Während sie in Japan und China als Nahrungsmittel so verbreitet sind, wie hierzulande Kartoffeln, haben Algen bei uns noch einen schweren Stand. Noch haftet ihnen eher der Ruf der Geschmacksmutprobe an, weniger der einer Delikatesse mit besonderen Kräften. In der Traditionellen Chinesischen Medizin kommen die braunen, grünen und roten Schlingen und Blätter aus dem Unterwassergarten schon seit mehreren tausend Jahren zum Einsatz. Ihr Verzehr wirkt entgiftend und gesundheitsfördernd. Neben einem hohen Eiweißanteil liefern sie ein Rundumpaket an lebenswichtigen Vitalstoffen. Darunter Kalzium, Magnesium, Eisen, Kalium, Jod, Zink, Selen, Folsäure und B-Vitaminen stärken sie die Immunabwehr und das Bindegewebe. Nachweislich verfügen sie über antivirale, antibakterielle und antikanzerogene Eigenschaften. Möglichkeiten gibt es genug, das Meeresgemüse gelegentlich in den Speisplan aufzunehmen:
Statt Kaffee mit Algentee in den Tag starten. Etwa mit den edlen Mischungen von Porto Muinos aus Galizien, die die populären japanischen Algen Nori, Wakame und Kombu enthalten. In der Verbindung mit Rooibostee, grünem Sencha und Orangenblüten ergeben sie einen schmackhaften und belebenden Aufguß.
Algenpower aus der Kräutermühle. Dieses Meersalz mit Kombu-Algen, Meeressalat, Knoblauch und zahlreichen Kräutern, schmeckt hervorragend zu Gemüsegerichten, Fisch und auf Spiegeleiern.
Unkomplizierter Genuss direkt aus dem Glas: vegetarischer Tartar aus Meeresalgen, Essiggurke, Zwiebeln, Kapern und Olivenöl. Eine schmackhaft-würzige Kombination, die nicht nur pur als Vorspeise mundet, sondern auch Saucen und Meeresfrüchte verfeinert.



Bandnudeln mit Meeressalat veredeln Fischgerichte, passen aber auch zu jeder klassischen Pastasauce. Die auch unter dem Namen Lattich bekannte Grünalge entstammt Anbaugebieten vor der europäischen Altantikküste. In Frankreich wird sie gerne zum Marinieren von Fisch oder als Zutat in Salat, Suppe und Gebäck verwendet.
Meeresspaghetti statt Zucchini & Co. Auch wenn der Name es vermuten ließe: mit Pasta haben die fülligen, zarten Blätter dieser Algenart wenig gemein. Ihr Geschmack ähnelt dem von Muscheln. Sie eignen sich bestens als Gemüseeinlage zu Reis-, Pasta-, und Fleischgerichten und schmecken hervorragend zu Rührei (einfach wie Schnittlauch kleinhacken und gemeinsam mit dem Ei in der Pfanne anbraten).
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Genuss-Tipp: Algen
Einfach Meer drin...
In Japan gehören sie zum Essensalltag - nicht ohne Grund: Algen sind ein wahres Powerkraut, das sich auch ohne großes Kochgeschick ganz einfach in de...
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18.02.2009 09:15
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