Geld sparen: zehn Tipps – Dispo, Fitnessstudio, Medikamente

Mittwoch, 10.12.2008

Die Wirtschaftskrise hat auch Sie persönlich erfasst? fem.com verrät, wie Sie mit einfachen Mitteln viel Geld sparen können.



Tipps 6 bis 10:



6. Dispo vermeiden
Wer sein Girokonto regelmäßig in die Miesen steuert, zahlt ständig teure Dispo-Zinsen. Dispo-Kredite gehören zu den teuersten Krediten überhaupt! Verschaffen Sie sich einen Überblick über Ihre finanzielle Lage und überlegen Sie, ob die Kontoüberziehungen tatsächlich nötig sind. Oft wäre es zum Beispiel viel günstiger, ein sowieso schlecht verzinstes Sparbuch aufzulösen und das Geld als Polster aufs Girokonto einzuzahlen. Tipp: Das Sammeln von Kassenzetteln und Rechnung und das Führen eines Haushaltsbuches helfen dabei, den Überblick über alle Ausgaben und Einnahmen zu behalten.



7. ÖPNV-Jahreskarte kaufen
Nutzen Sie regelmäßig den öffentlichen Nahverkehr? Auch hier sind Ihre Rechenkünste gefragt! Einzeltickets sind bei regelmäßigen Fahrten nämlich fast immer eine teure Angelegenheit. Für Vielfahrer eignen sich Monats- oder Wochenkarten. Wer das ganze Jahr hindurch Bus, Straßenbahn, U- oder S-Bahn nutzen muss, sollte auch über den Kauf einer Jahreskarte nachdenken. Viele Verkehrsbetriebe bieten diese zu Sparkonditionen an (z.B. zehn Monate zahlen, zwölf fahren). Im Zweifelsfall gilt natürlich: öfter mal laufen oder radfahren - das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern hält gleichzeit fit und gesund!
8. Ungenutztes Fitnessstudio kündigen
Fast alle Fitnessstudios versuchen, ihre Kunden möglichst lange unter Vertrag zu nehmen. Falls auch Sie zu den Menschen gehören, die zwar längst nicht mehr sporteln, aber trotzdem noch hohe Gebühren zahlen: Daran lässt sich vielleicht etwas ändern. In der Vergangenheit gab es einige Gerichtsurteile, die Vertragslaufzeiten von mehr als zwölf Monaten als "unangemessene Benachteiligung" des Kunden bezeichnet und entsprechende Verträge für unwirksam erklärt haben. Das war besonders dann der Fall, wenn das Fitnessstudio generell keine kürzeren Laufzeiten anbietet. Gegen ungenutzte Verträge mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr kann man leider kaum etwas unternehmen - es sei denn, es liegt ein triftiger Grund vor, warum Sie keinen Sport mehr machen können: Eine "außerordentliche Kündigung" müsste zum Beispiel möglich sein, wenn Sie schwanger sind, in eine andere Stadt ziehen (und es dort keine Filiale des Studios gibt) oder aus gesundheitlichen Gründen keinen Sport mehr machen dürfen. Gute Nachricht: Sogar Vertrags-Floskeln wie "Krankheit, Wohnungswechsel oder Ähnliches entbinden nicht von der Zahlungsverpflichtung" sind unwirksam. Das Fitnessstudio darf allerdings ein ärztliches Attest vom Kunden verlangen.
9. Dienstleistungen ersteigern
Haben Sie vor, in naher Zukunft umzuziehen? Oder brauchen Sie einen teuren Zahnersatz, den die Krankenkasse nicht übernimmt? Internetauktionen gibt es für immer mehr Dienstleistungs-Bereiche - damit kann man sehr viel Geld sparen. Beispiel Umzug: Portale wie www.umzugsboerse24.de oder www.umzuege.de vermitteln günstige Angebote von Spediteuren. Der Kunde kann den für ihn im Preis-Leistungs-Verhältnis besten Anbieter auswählen. Achten Sie darauf, dass das Unternehmen einen seriösen Eindruck macht und gegebenenfalls vom Portal geprüft worden ist. Beispiel Zahnersatz: Portale wie www.zahngebot.de oder www.2te-zahnarztmeinung.de stellen gegen eine geringe Gebühr Ihr Behandlungsgesuch ein, anschließend bekommen Sie verschiedene günstige Angebote unterbreitet. Ähnliches gibt's natürlich auch für andere Dienstleistungs-Gebiete, etwa für Handwerker unter www.my-hammer.de


10. Bei Arzneimitteln nicht zuzahlen
Patienten, die langfristig Medikamente einnehmen, für die in der Apotheke eine Gebühr fällig wird, sollten regelmäßig einen Blick auf die Liste der zuzahlungsfreien Arzneimittel werfen (abrufbar unter https://www.gkv-spitzenverband.de) Grund: Auf dem Pharma-Markt gibt es ständig Preis-Änderungen. Die Krankenkassen aktualisieren die so genannten "Befreiungslisten" alle 14 Tage. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, welche Alternativen es für Sie gibt. Auch der Apotheker kann Ihnen sagen, ob der Wirkstoff, den Ihr Arzt verschrieben hat, von einem anderen Hersteller zuzahlungsfrei zu bekommen ist. Die Frage nach Preisdifferenzen ist natürlich erst recht bei Medikamenten wichtig, die Sie komplett aus eigener Tasche zahlen. Oft bieten auch Internet-Apotheken, z.B. www.docmorris.de freiverkäufliche Arzneimittel günstiger an.

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10.12.2008 14:36
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