Filmtipp: XXL-Movies – Redaktionslieblinge: XXL-Movies

Samstag, 05.11.2011

Graue Herbsttage sind das ideale Argument für Movie-Sessions. Mit diesen XXL-Schinken kuschelt sich das fem.com-Team am liebsten auf die Couch.

Melanie (Lifestyle)
Miami Vice (134 Min.): Atmosphärisch dichtes Hochglanz-Actiondrama mit teils obertrockenen Dialogen, einer guten Dosis Romantik und gewählt platzierten Actionszenen. Ein visueller und akustischer Hochgenuss dank genialer Bilder und perfekt abgestimmtem Score. Unbedingt die längere "Unrated Version" anschauen, nur hier beginnt der Film mit einem großartig inszenierten Speedboat-Race vor der Kulisse des Mega-Hafens von Miami. Schauspielerische Glanzpunkte: John Ortiz als Bösling Jose Yero und Luis Tosar als Ober-Bösling Montoya.
G.I. Jane (125 Min.): Dass die Story um die erste Frau (Demi Moore), die in das Ausbildungsprogramm der U.S.-Elite-Einheit der Navy S.E.A.L.S. aufgenommen wird, es bei den Kritikern nicht leicht hatte, war abzusehen. Dabei ist Ridley Scotts Streifen glänzende Unterhaltung nicht nur für Liebhaber des Military-Bootcamp-Films, sondern auch für alle, die "Gegen-alle-Widerstände"- "Aufgeben-ist-keine-Option"- Geschichten lieben. Hübsch besetzt bis in die Nebenrollen, eine wahre Freude sind die markigen und sehr amüsanten Auftritte von Viggo Mortensen als Master Chief John James Urgayle. Unbedingt im Original anschauen.


1492 - Die Eroberung des Paradieses (154 Min.): Ridley Scott, die Zweite. Ich liebe Historiendramen und Entdeckerfilme und dieser ist mit einer der besten des Genres. Bildgewaltig, untermalt von Vangelis' legendärem Score wird die Entdeckung der "Neuen Welt" durch Christoph Kolumbus erzählt. Eindringlich und bewegend ist das Epos um das grausame und von Gewinnsucht getriebene Eindringen der Eroberer in eine Welt, deren Untergang damit besiegelt war. Gerard Dépardieu in einer seiner besten Rollen. Ebenfalls bemerkenswert: Michael Wincott als bis ins Mark böser, degenerierter Adels-Spross.
Mulholland Drive (147 Minuten): Was ist Traum, was Wirklichkeit? Oder ist alles nur ein Traum? David Lynchs hypnotisches Meisterwerk muss man nicht unbedingt verstehen, aber es macht Spaß, es zu versuchen. Eine genial aufspielende Naomi Watts strauchelt als Newcomer-Filmsternchen auf der Suche nach ihrer Erinnerung durch ein selten so düster interpretiertes Los Angeles. Achtung: anschließende Albträume nicht ausgeschlossen. 

Kathrin (Fashion & Beauty)
An kalten Wintersonntagen an denen man das Haus höchstens für einen Ausflug zum Bäcker verlassen will, sehe ich am liebsten Serien, bis ich quadratische Augen habe. Eine komplette Staffel Mad Men oder How I Met your Mother sind mit drei oder vier Kannen Tee im Handumdrehen weggezogen. Alternativ jedes Jahr wieder: einen Herr der Ringe-Marathon. Ist ja quasi Kulturgut.

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Claudia (Stars)
Zu alt, zu lang? No way! Vom Winde verweht (238 Min.) ist genau der richtige Streifen an einem tristen Herbst- oder Wintersonntag. Wenn Vivien Leigh als Scarlett O'Hara um Liebe, Land und Ehre kämpft, bleibt kein Auge trocken. Und egal, wie
oft man den Film gesehen hat: Die Tragik der Geschichte trifft einen immer wieder Mitten ins Herz.

Özlem (Redaktionsleitung)

Das Geisterhaus: 141 Minuten voll fantastischer Bilder, schöner Menschen, Liebe und Schmerz, Politik und Familie - die Verfilmung
des gleichnamigen Romans von Isabelle Allende ist ein großartig besetzter Film-Epos, der 1993 in den Kinos lief, aber in den Jahren 1920 bis 1970 spielt. Winona Ryder, Meryl Streep, Glenn Close, Antonio Banderas und Jeremy Irons spielen die Hauptrollen in dem lateinamerikanischen Drama, das garantiert niemanden kalt lässt. Ich beneide alle, die diesen Film zum ersten Mal sehen dürfen.

Susanne (Stars)
Departed - Unter Feinden (151 Minuten): Dieser Thriller ist einfach genial! Natürlich fällt zu allererst der Cast auf: Leonardo DiCaprio, Matt Damon, Mark Wahlberg und Jack Nicholson. Leonardos Sixpack lässt keine (Frauen-)Wünsche offen ... Mal abgesehen davon, hat bietet der Film eine unvorhersehbare Story ohne Längen hat und eine Liebesgeschichte. Leonardo DiCaprio und Matt Damon als Gegenspieler das absolute Dreamteam auf der Leinwand!
The Dark Knight (152 Minuten): Christian Bale ist einfach der beste Batman, Christopher Nolan der beste Batman-Regisseur und The Dark Knight der beste Batman-Film. Da lasse ich nicht mit mir diskutieren! Der Film ist bis zur letzten Minute spannend und alle Schauspieler geben ihr Bestes. Besonders fällt natürlich Heath Ledger auf, der als Joker so fies und gemein ist, dass man völlig
vergisst, dass sich hinter der Maske der schöne Australier verbirgt. Zu Recht wurde der 28-Jährige 2009 dafür posthum mit dem Oscar als Bester Nebendarsteller geehrt. Besonders in Erinnerung ist mir aber die Szene mit Maggie Gyllenhaal als Rachel Dawes in Erinnerung geblieben ... Ein absoluter Schock, mehr kann ich nicht verraten. Tipp: unbedingt in der Originalversion ansehen.



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XXL-Movies gegen Winterblues

Ausgiebig eintauchen in virtuelle Welten - im Herbst und Winter immer wieder gerne. Zum Beispiel mit XXL-Schinken wie "Der Herr der Ringe", "Miami Vice - The Movie" oder dem All-Time-Schmachtfetzen "Vom Winde verweht".

 

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05.11.2011 14:00
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