Facebook: Den Ex stalken – Vom Lover zum Spion

Dienstag, 24.07.2012

Wir sind alle gerne gut vernetzt. Doch das Facebook-Profil wird schnell zum Schlachtfeld der Liebe. Fast 90 Prozent von uns spionieren nämlich dem Ex hinterher!
Jeder hat eins, die meisten nutzen es ausgiebig und dennoch bereuen viele, es sich überhaupt zugelegt zu haben: ein Profil in einem sozialen Netzwerk. Virtuelles Freundesammeln ist mittlerweile zum Volkssport geworden und kann furchtbar praktisch sein, wenn man auf unkomplizierte Art mit Freunden in Kontakt bleiben und alltägliche Befindlichkeiten teilen will. Doch der Spaß ist schnell vorbei, wenn gerade die eigene Beziehung gescheitert ist. Im Liebeskummer werden die meisten nämlich zu echten Facebook-Spionen. Das belegen die Ergebnisse einer Studie an der Western University in Kanada.

Video: Sex mit dem oder der Ex

Spionageziel: Ex-Freund und seine Neue
88 Prozent der Befragten besuchen demnach regelmäßig das Profil ihres Ex, um herauszufinden, was er gerade macht. 74 Prozent gehen sogar noch weiter: sie klicken sich durch das Netzwerk, um sich den (vermeintlich) neuen Partner des Verflossenen anzusehen. Wem die Informationen, die der eigene Account hergibt, nicht ausreichen, der loggt sich auch gerne mal über das Profil eines gemeinsamen Freundes ein. So kreativ sind immerhin ganze 70 Prozent.

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Veronika Lukacs hat die Zahlen ausgewertet und sich in ihrer Master-Arbeit intensiv mit dem Zusammenhang von psychischem Leiden und dem Gebrauch von Facebook befasst. Dabei fand sie heraus: "Egal, ob man Facebook ständig nutzt oder nicht, das Ausmaß des Kummers veränderte sich, je nachdem wie sehr man den anderen (nach der Trennung) beobachtete." Je mehr Kontrolle stattfand, desto größer war der Kummer. Das einzige Problem dabei: es steht nicht eindeutig fest, was von beidem zuerst da war. Macht die Spionage uns unglücklich oder beginnen wir den anderen zu bespitzeln, weil wir schon vorher unglücklich waren? Lukacs tippt auf eine Kombination aus beidem.
Ex-Freund? Delete!
Um aus dem Teufelskreis des Facebook-Stalkings herauszukommen, bietet sich eine einfache Lösung an: der Ex muss weg und sollte einfach gelöscht werden! In Fällen weniger stark ausgeprägter Neugierde kann man stattdessen aber auch die Neuigkeiten im Newsfeed unterbinden, indem man sie blockiert. Hauptsache, man bekommt nichts mehr von der alten Flamme mit. Frei nach dem Motto "Aus den Augen, aus dem Sinn" kann der Ex so schneller in Vergessenheit geraten.
Tipp: Passwort ändern
Unabhängig davon, ob man nun das Zeug zum Nachwuchsspion hat oder nicht, sollte man nach dem Beziehungsaus jedoch unbedingt sein Passwort ändern. Das Hacken von Profilen unter ehemaligen Partnern ist nämlich alles andere als eine Seltenheit.

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Soziale Netzwerke haben auch ihre Tücken: die meisten nutzen die Gelegenheit, um dem Ex hinterherzuspionieren.

 

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24.07.2012 16:06
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