Druckwasserwerk, Frankfurt – Speisen im Maschinenraum

Freitag, 26.02.2010

Das Druckwasserwerk lockt mit guter Küche und hippem Ambiente an den Frankfurter Westhafen.

Was bis vor Kurzem ein eingestaubtes Eck am Ende des Frankfurter Westhafens war, zieht neuerdings Scharen hungriger Hipster an. Der Grund: Die Wiedergeburt des Druckwasserwerks als Gastro-Location. Ein halbes Jahrhundert lang dämmerte es als Lagerraum vor sich hin, bis sich ein Bauunternehmer vor einigen Jahren den neoromantischen Backsteinbau verliebte. Er ließ das vergessene Juwel sorgfältig sanieren. Einige Spuren der Vergangenheit wurden gezielt bewahrt – etwa ein von der Decke hängender tonnenschwerer Portalkran, der zur Reparatur der längst verschwundenen Dampfmaschinen diente. Im Untergeschoss sind noch Ölspuren an der Backsteinwand zu erkennen – Zeugnisse der industriellen Vergangenheit.

Publikumsliebling Wiener Schnitzel

Vergangenen Herbst eröffnete das generalüberholte - und soeben unter Denkmalschutz gestellte - Druckwasserwerk erneut seine Pforten. Und lädt seither in seinem kathedralesken, 13 Meter hohen Speisesaal zu gutbürgerlicher Küche mit dem gewissen Etwas. So lässt sich an den dunkelgebeizten Holztischen zum Beispiel hausgemachte Pasta mit weißen Trüffeln tafeln. Das Wiener Schnitzel avancierte bereits zum Publikumsliebling, aber auch in der vegetarischen Küche kennt man sich im Druckwasserwerk aus, wie der in Spalten gegarte Hokkaido-Kürbis mit Blattspinat beweist. 

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Weitere Informationen unter: www.druckwasserwerk.de

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Druckwasserwerk, Frankfurt
Speisen im Maschinenraum
Das Druckwasserwerk lockt mit guter Küche und hippem Ambiente an den Frankfurter Westhafen.
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