City-Trips für die Feiertage – Weihnachten? Nichts wie weg!

Samstag, 12.11.2011

Schnell weg über die Feiertage? Nicht allzu teuer und am besten auch nicht dahin, wo alle anderen auch hinfahren? Kein Problem. fem stellt drei etwas andere City-Trips für den Weihnachtsurlaub vor.
Valletta, Malta – Weihnachten im Herzen des Mittelmeers
Von den meisten deutschen Flughäfen aus ist die südlich von Sizilien gelegene Mittelmeerinsel mit britischem Flair in knappen zweieinhalb Stunden erreichbar. Auch im Winter lockt Valletta, das historische Zentrum der Insel, mit einem umfassenden kulturellen Angebot (unbedingt besuchen: Die Casa Rocca Piccola, einen kleinen Stadtpalast aus dem späten 16. Jahrhundert, der noch immer von einer einheimischen Adelsfamilie bewohnt wird und das noch immer bespielte Manoel Theatre aus dem Jahre 1732), guten Shoppingmöglichkeiten in der Republic Street, The Strand und der Tower Road und einladenden Cafés. Und das alles bei überwiegend trockenem Wetter und Tagestemperaturen um 17 Grad.
Doch auch ohne Schnee weihnachtet es hier sehr. 98 Prozent der Bevölkerung sind katholisch  - entsprechend ausgiebig wird religiösen Traditionen gefrönt. Eine besondere Tradition Maltas besteht im Anfertigen von Krippen, die in der Adventszeit praktisch allgegenwärtig sind. An Weihnachten gehört ein Spaziergang zum Besuch öffentlicher Krippen, der sogenannte "presepju" zum Pflichtprogramm vieler Malteser. Wer darauf keine Lust hat, kann abtauchen – im wahrsten Sinne des Wortes: Die Wassertemperaturen liegen bei 13 bis 15 Grad – bei entsprechender Ausrüstung sind im klaren Wasser rund um die Insel auch im Winter Tauchgänge möglich. Weniger hartgesottene Sportfans können ausgiebig golfen, ausreiten, oder Tennis spielen.
Übernachten
Hotel Valentina. Klein (nur acht Zimmer), hip, bezahlbar und bestens gelegen im Szeneviertel Paceville.
Hotel Juliani: Maltas erstes Designhotel mit Pool und Restaurant auf dem Dach mit Ausblick auf die Balluta Bay.
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Das Christkind ist anderswo: Tel Aviv, Israel
Die perfekte Destination für alle, die keine Lust auf typisches Weihnachtszinnober haben. Bei einer Gesamtbevölkerung Israels von rund sieben Millionen Menschen beläuft sich die Zahl der Christen auf knapp 142 000. Normalerweise sind unsere Weihnachtsfeiertage ganz normale Werktage.
Ins Deutsche übersetzt bedeutet Tel Aviv Hügel des Frühlings. Zu recht, selbst im Dezember herrschen hier frühlingshafte Tagestemperatur um 20 Grad. Optimales Klima, um die zahlreichen Sehenswürdigkeiten der mehr als 3500 Jahre alten Metropole zu erkunden, die als wohl modernste Weltstadt des Nahen Ostens gilt. Nirgendwo sonst ist das Leben im Heiligen Land so "unfromm" wie hier: das Unterhaltungsangebot ist riesig, die Stadt verfügt über eine ausgeprägte Partyszene. Die DJs in den Clubs im Old Port und in der Sheinkin Street setzen die Musiktrends für das ganze Land. Die Clubs und Bars entlang der Mittelmeerküste sind oft bis in die Morgenstunden brechend voll. Auch bei moderaten Temperaturen ein Highlight: der kilometerlange Sandstrand der Stadt. Ebenfalls einen Besuch wert und nicht weit entfernt: Jerusalem (sollte doch das Bedürfnis nach etwas Weihnachtlichkeit aufkommen…) und das Tote Meer.
Übernachten
Jugendherge Haus München:gepflegt und gigantisch (305 Betten; auch DZ mit Balkon) am Yarkon-Fluss
Old Jaffa Hostel: gemütlich und zentral
Hotel Cinema: Ein Kino aus dem 1930er Jahren, das aufwändig zum Hotel mit origineller Innenausstattung umgebaut wurde.
Mittelalterliche Schöne: Tallinn, Estland
Dank der fortschreitenden und akribisch durchgeführten Restaurationsarbeiten gehört Tallinn inzwischen mit Sicherheit zu den schönsten Hauptstädten Europas. In der Hauptstadt Estlands verschmelzen Mittelalter und Moderne. Die Altstadt verzaubert mit verwinkelten Kopfsteinpflaster-Gässchen und alten Handelshäusern mit herausgeputzten Fassaden – und in der Weihnachtszeit mit einem stimmungsvollen Christkindlmarkt. Auf keinen Fall auslassen: den Domberg, das Wahrzeichen der Stadt.
Sollte es zu kalt werden (im Dezember sinkt das Thermometer tagsüber schon mal auf knapp unter Null Grad), laden tagsüber zahllose gemütliche Cafés und mehr als 30 Museen zum Aufwärmen. Zum Beispiel das Eesti Kunstimuseum, der spektakulärste Kunst-Hotspot der Stadt. Auf sieben Stockwerke ist die größte Kunstsammlung des Baltikums verteilt. Ganz oben unter dem Dach bietet eine Plattform eine herrliche Aussicht über die Stadt. Abends pulsiert das Nachtleben in Kneipen (z. B. der rustikalen Kellerkneipe Scotland Yard), Clubs, Musikbars (z. B. die Von Krahli Baar) und Jazzkellern.
Übernachten:
Piritia Convent. Ein- bis Dreibettzimmer im modernen Gästehaus des Piritia-Klosters. Günstig, schlicht, aber himmlisch ruhig.
Three Sisters Hotel: In drei aneinandergebauten Kaufmannshäusern aus dem 14. Jahrhundert  mitten in der Innenstadt genießt man 5-Sterne-Komfort vom Feinsten.

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>> Linktipp: Verständigungsprobleme im Urlaub? Die fem-Partnerwebseite Quickdict hilft bei Übersetzungsschwierigkeiten.

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12.11.2011 13:30
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