Centre Pompidou Paris – 12 Monate ohne Männer

Dienstag, 09.06.2009

Paris zeigt, wie es geht: Das Centre Pompidou hat seine ständige Sammlung neu aufgehängt - und alle männlichen Meister beiseite geräumt. Ein Jahr lang gehören die Wände des Museums nun den Frauen allein.

Kein Picasso, kein Beuys und auch kein Warhol. Das Centre Pompidou in Paris zeigt derzeit 500 Exponate ausschließlich von Malerinnen, Fotografinnen und Designerinnen des 20. und 21. Jahrhunderts. Das Spektrum der Arbeiten ist groß: Gemälde von Frida Kahlo und Sonia Delauny sind zu sehen, Möbeldesign von Eileen Gray und Charlotte Perriand, Skulpturen von Niki Saint Phalle und Arbeiten der Fotografinnen Gisele Freud und Diane Arbus.

"Weniger als fünf Prozent der Künstler im Metropolitan Museum sind Frauen, aber 85 Prozent der Aktmodelle sind weiblich", schrieb die anonyme New Yorker Künstlerinnengruppe auf ein Riesenplakat. Neben vielen anderen Glanzstücken  wird nun auch dieses in Paris erneut zu sehen sein.

Gabriela Häfner - MissTilly

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Alle Infos und Termine gibt es bei Miss Tilly: Die Ausstellung "elles@centrepompidou" auf der fem.com-Partnerwebsite Miss Tilly.


Die Skulptur "La Mariée" der französischen Künstlerin Niki de Saint Phalle aus dem Jahr 1963.

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