Bikini: Tipps für den Bademodenkauf – Strandgut

Freitag, 12.07.2013

Fashion-Profi Susanne Botschen von mytheresa.com gibt in ihrer Trendkolumne Tipps für einen tollen Bikini-Auftritt.

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Susanne Botschen kennt alle Trends: Sie ist Chef-Einkäuferin und Inhaberin der Online-Luxus-Boutique mytheresa.com. Diesmal gibt sie Tipps zum Bikini-Kauf.
Jetzt, wo sich endlich so etwas wie Sommer eingestellt hat, wollen wir mit bezaubernder Bademode am Strand, See oder Pool mit der Sonne um die Wette strahlen. Vorab allerdings müssen meist wir ein jährlich wiederkehrendes Ritual durchlaufen, bei dem wir grübelnd vor dem Kleiderschrank stehen und uns mit der wiederkehrenden Frage quälen: Was soll ich tragen? Gerne gesellen sich noch weitere Fragezeichen dazu: Was streckt und verlängert die Beine, wie werden ein paar überflüssige Pfunde kaschiert, Badezug oder Bikini?

Video: Der passende Bikini für jede Problemzone

Ich sage Bikini. Das ist für mich keine Frage der Figur, sondern der Einstellung! Man erinnere sich nur an Ursula Andress im James Bondfilm "Dr. No" oder Halle  Berrys Bikini-Szene in "Stirb an einem anderen Tag". Der Zweiteiler wird nicht nur im Film als dramaturgisches Accessoire eingesetzt, sondern überzeugt auch in der Realität: Brave Mädchen tragen einen Badeanzug und die weniger braven treten im Bikini auf. Er ist das selbstbewusste Statement gegen bürgerliche Moral und versprüht das Gefühl von Freiheit, Wasser, Wind und bewundernden Blicken auf der Haut.

Auch wenn dem Einteiler Klasse und Eleganz nachgesagt wird, zu glauben, dass er Figurprobleme wegzaubert und alle Bikini-Diäten überflüssig macht, ist leider falsch. Klar, will jede Frau ihre Vorteile ins rechte Licht rücken und auch Hollywood-Stars haben nicht immer den perfekten Body. Hier und da ein wenig Schummeln ist erlaubt und mit ein paar Tricks, macht das Bikini-Shopping auch richtig Spaß!

Tipp 1: Die Analyse. Welcher Figurtyp bin ich?

Es hilft wirklich nicht, sich ständig dem Wunschbild einer Idealfigur hinzugeben und das Strandoutfit nach etwas auszuwählen, was vielleicht so nicht existiert. Also sollte Frau in die Offensive gehen und sich dem Body-Check stellen. Sonnen- und Schattenseiten sind schnell identifiziert und dazu passend ist ein Outfit gefunden, das Vorzüge betont und unliebsame Stellen clever kaschiert. Bei der Fülle an Angeboten kann ich immer wieder beruhigend sagen, für jeden Figur-Typ gibt es DEN passenden Bikini!

So bekommt zum Beispiel ein großer Busen in einem stützenden Oberteil Halt und eine schöne Form. Bei breiten Hüften oder kurzen Beinen sind Slips mit hohem Beinausschnitt ein Muss. Sie verlängern die Silhouette und lenken den Blick auf die Taille. Wer eine androgyne Figur mit wenig Busen hat, zaubert durch Rüschen, Streifen und Prints im Nu mehr Fülle. Ein Triangel-BH ist ebenfalls ideal für die kleine Oberweite. Bei einem Bäuchlein wählen Sie am besten ein Höschen mit hohem Bund. Ganz wichtig: dieses nie zu klein kaufen, sonst ist der Schlank-Effekt dahin. Lenken Sie den Blick lieber aufs Dekolleté wie mit einem schönen Körbchen-Oberteil, das hebt den Busen und die Laune! Und vergessen Sie nie: Think positive! Die Bademoden-Models auf den Anzeigen werden aufwändig retuschiert und erhalten digital den perfekten Bikini-Schliff!

Tipp 2: Bikini-Laune muss her!

Den Figurtyp identifiziert, geht es los zum Bikini-Kauf. Versetzen Sie sich doch schon vor Antritt in die richtige Stimmung. Wie wäre es mit einem Glas Champagner und der besten Freundin im Schlepptau? Sie macht Mut und ist kritisch genug, falls etwas wirklich nicht passt. Mein persönlicher Tipp: im Vorfeld Selbstbräuner für einen sommerlichen Teint benutzen! Winterblasse Haut und Sockenabdrücke an den Füßen sind optisches Gift für die Bademodenwahl. Egal ob Umkleidekabine bei Neon-Licht oder zu Hause vor dem Spiegel, wählen Sie die Bedingungen, die Sie auch im Urlaub vorfinden. Und das sind leicht gebräunte Haut und ein entspanntes Gefühl - kein Mensch leuchtet Sie am Strand ungünstig mit einem 1000-Watt-Strahler aus!

Tipp 3: Achten Sie auf Qualität!

Das A und O eines guten Bikinis ist die Qualität des Materials. Man stelle sich vor, wie man als Strandnixe den Fluten entsteigt und plötzlich merkt, wie ein Bügel rausragt oder ein Höschen schlappert. Kein glänzender Anblick! Damit das gar nicht erst passiert, investieren Sie lieber von vornherein in hochwertige Verarbeitung.

Ein guter Bikinistoff ist fest und sitzt, auch nach 50 Bade- und Waschgängen. Sehr gut eignet sich Stretch-Nylon. Farbecht und UV-beständig sollte der Stoff sein, denn wir wollen im Sommer strahlen und nicht verblassen.

Tipp 4: Musterhaft durch Prints

Die Vielfalt im Bademoden-Land ist schier grenzenlos, die Qual der Wahl damit sehr groß. Wer gerne auch am Strand modisch weit vorne liegen möchte, greift am besten zu aufregenden Print-Motiven. Besonders schön sind grafische Muster oder Blumendrucke. Je nach Hauttyp und Bräunungsgrad sollten Sie die Wahl der Grundfarbe legen. Zu sehr hellen Hauttypen passen besonders dunkle Töne. Wer etwas dunkler ist, sollte umgekehrt hellere Stoffe aussuchen. Bei den Mustern gibt es keine Limits. Hauptsache: Sie fühlen sich wohl und genießen den Tag am Meer!

Tipp 5: Passende Begleiter finden

Stellen Sie sich ein Allround-Outfit zusammen und setzen Sie Ihren Bikini mit passenden Accessoires in Szene! Ein Badetag spielt sich nicht nur im Wasser und auf dem Strandlaken ab. Schnell geht man mit Freunden zur Strandbar, spielt eine Runde Volleyball oder wird von einem Beachboy auf eine Vespa-Fahrt eingeladen. Da mit dem Bikini bereits die perfekte Basis geschaffen wurde, ist es kinderleicht mit ein paar Zutaten für alle Gelegenheiten gerüstet zu sein.

Ein Pareo lässt sich winzig klein zusammen rollen und passt in jede Strandtasche. Dieser kommt für den Besuch an der Bar zum Einsatz. Wer es ein wenig länger mag, wählt eine Long-Tunika, besonders angesagt sind Modelle mit Hippie-Prints, sie versprühen lockeren Insel-Flair. Mit Zehensandalen sind Sie immer bestens ausgestattet. High Heels am See oder Strand sind ein absolutes No-Go und auch nicht am Niki-Beach von Saint Tropez willkommen!

Für Beach-Volleyball, Boccia oder die Vespa-Fahrt empfiehlt sich eine Shorts mit süßem Tank-Top. Schnell über den Bikini gestreift, ist man perfekt angezogen und die herausblitzenden Träger verraten: Ich bin ein Beach-Girl. Und ein süßer Strohhut spendet nicht nur Schatten, sondern die perfekte Brise Coolness - so kann der Sommer kommen!

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Damit Sie am Strand mit der Sonne um die Wette strahlen können, müssen Sie einiges beachten. fem.com gibt in der Trendkolumne Tipps für einen tollen Bikini-Auftritt.

Keine Sorge: Es gibt für jeden Figur-Typ das passende Bikini-Modell - man muss es nur finden. Und Probieren macht auch noch Spaß!

 

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Endlich ist es so warm, dass wir beruhigt von "Sommer" sprechen können. Es wird also Zeit für Badesee, Pool und Strand. Wir helfen Ihnen da...
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12.07.2013 10:50
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