Besser leben – Feng Shui in fünf Schritten

Mittwoch, 16.07.2008

Ist Ihnen Zuhause nur nach Füße hochlegen und auch im Office fehlt jeder Drive? Erfahren Sie, wie Sie mit kleinen Feng Shui-Kniffen fitter, ausgeglichener und vielleicht auch reicher werden.
Ein rotes Kissen oder ein Bambusrohr am rechten Fleck und rund geschliffene Tischkanten machen einen Unterschied? Ja, zumindest laut Feng Shui, einer Jahrtausende alte Chinesische Lehre, die sich damit beschäftigt, die Lebensenergie Chi (oder Qi) in die richtigen Bahnen zu lenken, um so Wohlbefinden, Gesundheit, Wohlstand, Beziehungen und Kreativität zu steigern. Traditioneller Weise kamen Feng Shui-Prinzipien in der Hausarchitektur und Landschaftsgestaltung zum Einsatz, heute finden sie primär in der Inneneinrichtung Anwendung. In nur fünf einfachen Schritten können Sie die Wirkung testen - ganz ohne teuren Feng Shui-Berater...
Schritt 1: Energiefluss fördern
Chi will ungehindert durch Räume fließen, an scharfen Kanten stößt es sich, in dunklen Ecken verfängt es sich. Entschärfen lassen sich diese Energiefallen etwa durch eine Decke über der spitzen Kante, oder eine Lampe in der dunklen Ecke. Generell gilt: In vollgepackten Zimmern neigt Chi zu Trägheit, in spartanisch eingerichteten zu Eile. Durch die Küche darf es ruhig schneller fließen, im Wohn- und Schlafzimmer sollte es sich dafür ein wenig Zeit lassen. Pflanzen, Zimmerbrunnen und Paravents aus Holz senken seine Durchzugsgeschwindigkeit.
Schritt 2: Ordnen und Ausmisten
Abgestandenes Chi ist in etwa so belebend wie Baldriantee. Und kaum irgendwo verheddert es sich so gerne wie in Unordnung und altem Kram, der Platz verschwendet und Staub fängt. Gar nicht gut, denn in Räumen voll schalem Chi fällt es schwer, Entscheidungen zu treffen, die Gedanken klammern sich an längst Vergangenes. Ordnung und Platz dagegen unterstützen Offenheit für Veränderung und Neues. Im Office bedeutet das: Schreibtisch entmüllen – nur was wirklich dauernd gebraucht wird, darf bleiben. Zuhause sollten Sie mindestens einmal im Jahr überprüfen, was Sie innerhalb der vergangenen zwölf Monate nicht einmal angefasst haben. Trennen Sie sich von alten Klamotten und Büchern, die Sie nie wieder tragen, beziehungsweise lesen werden. Loses Papier gehört sofort eingeheftet – oder weggeworfen.
Schritt 3: Putzen und Lüften
Genauso wie loser Papierkram sorgen auch mangelnde Sauberkeit für schlappes Chi. Staubschichten, ungespültes Geschirr und dergleichen also möglichst vermeiden. Schmutzige Fenster stehen laut Feng Shui im Verdacht, das Urteilsvermögen zu trüben, kaputte Glühbirnen sollen den Durchblick versperren und Antriebskraft schmälern. Überaus wichtig ist auch ausreichende Frischluftzufuhr. Ständig geschlossene Fenster sind ein absolutes Feng Shui-No Go.

Schritt 4: Power Punkte aktivieren
Als Feng Shui-Powerspots gelten Orte, die bestimmte Lebensbereiche symbolisieren. Die Eingangstür zum Arbeitsplatz steht zum Beispiel für die Karriere, die Küche und das Büro für Geldangelegenheiten, das Schlaf- und Esszimmer repräsentieren die Gesundheit, und das Wohnzimmer persönliche Beziehungen. Diese Power-Orte werden mit Hilfe der fünf Elemente, beziehungsweise Gegenständen oder Farben, die diese Symbolisieren, aktiviert.
Schritt 5: Die fünf Elemente kennenlernen und einsetzen
Die fünf Elemente Wasser, Holz, Feuer, Metall und Erde spielen im Feng Shui eine entscheidende Rolle. Sie stehen jeweils in Zusammenhang mit bestimmten, Farben, Himmelsrichtungen und Zielsetzungen:


Feuer
Leidenschaft, Stärke, beruflicher Erfolg
Farben: Dunkelgelb, Rot, Orange, Violett
Lage: Süden, Südwest und Nordwest
Erde
Stabilität, Schutz in Beziehungen,
Farben: Hellgelb, Beige
Lage: Nordost und Südost
Metall
Geistige Klarheit
Farben: Grau, Weiss
Lage: Norden
Wasser
Überfluss, mentale Ausgeglichenheit, Revitalisierung
Farben: Blau, Schwarz
Lage: Norden, Osten, Südosten


Holz
Gesundheit, Lebenskraft, Wachstum, Überfluss
Farben: Grün, Braun
Lage: Süden, Osten, Südosten
 
Welchen Lebensbereich wollen Sie beeinflussen? Wählen Sie einen Gegenstand, der dieses Element symbolisiert: eine Pflanze kann zum Beispiel für Holz stehen oder ein Zimmerbrunnen für Wasser. Wenn Ihnen das zu esoterisch ist, spielen Sie mit den Farben: Ein beiger Teppich repräsentiert Erde, ein graues Kissen Metall, eine orangefarbene  Kerze (auch wenn sie nicht brennt) Feuer etc. Wählen Sie einen Gegenstand, der sich gut in die Umgebung einpasst, platzieren Sie ihn am entsprechenden Power Point, und glauben Sie - zumindest ein kleines bisschen - an die positive Wirkung...

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16.07.2008 13:00
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