Ashley Tisdale über ihr Privatleben – "Ich bin immer ich"

Donnerstag, 08.10.2009

Wie lebst du, wenn du nicht gerade drehst oder auf irgendeiner Bühne stehst?

Ganz entspannt mit meiner Familie und meinen Freunden. Wir gehen ins Kino und verabreden uns zum Essen. Oder ich bringe mein Haus auf Vordermann. (lacht) Die einfachen Dinge eben, die Andere für selbstverständlich halten, die ich aber so sehr liebe, da ich selten dazu komme. Ich verbringe so viel Zeit in Hotels, dass es mal gut tut, sein eigenes Ding zu machen und einfach auszuspannen.

Du bist für deine Fans ein Vorbild, vor allem für deine jungen weiblichen Fans. Kannst du da immer noch vollkommen du selbst sein?

Ja. Ich bin absolut ich selbst. Ich kann sagen, dass ich immer absolut ehrlich war mit meinen Fans. Die Tatsache, dass es junge Menschen gibt, die zu mir aufblicken oder mich bewundern, finde ich echt süß. Ich sehe mich selbst aber nicht unbedingt als ein Vorbild. Niemand ist vollkommen. Und ich versuche auch nicht jemand anderes zu sein.

Hast du dich in deiner Haut schon immer wohlgefühlt?

Ich wurde sehr selbstbewusst erzogen. Meine Mutter ist auch sehr selbstbewusst und sie war immer mein Vorbild. Ich habe nie Prominente bewundert, als ich klein war. Ich war mir immer sicher, dass ich es schaffen kann, wenn ich nur hart genug daran arbeite, auch wenn ich nicht immer die Beste sein kann. Ich bin auch nicht die beste Tänzerin. Ich kann tanzen, weil ich in den "High School Musical"-Filmen mitgemacht habe. Aber ich muss ganz klar hart dafür arbeiten. Und ich gebe nie auf. Wenn ich was mache, dann gebe ich Hundert Prozent.

Und hinsichtlich deines Aussehens, hast du dich da auch schon immer gut gefühlt?

Ja, ich denke, ich bin normal. Ich habe auf jeden Fall gute Tage, aber auch schlechte Tage. Manchmal schaue ich in den Spiegel und denke 'Oh Gott! Meine Haare sind schlimm!' Oder ich verzweifle, weil ich nichts zum anziehen finde und mich nichts glücklich macht. Ja, auch ich habe solche Tage. Aber ich denke, dass meine Mutter mir stets beigebracht hat, dass Schönheit natürlich von Innen kommt. Deshalb bin ich ein guter Mensch und will so bleiben, bodenständig und immer freundlich.

Gibt es Schauspielerinnen, die du bewunderst?

Zweifellos Julia Roberts! "Die Hochzeit meines besten Freundes" war mein Lieblingsfilm damals. Ich liebe sie und ich liebe ihre Arbeit. Ich bin auch ein großer Fan von P.J. Hogan, der den Film gedreht hat. Er hat auch "Peter Pan" gedreht und "Shopaholic - Die Schnäppchenjägerin". Hoffentlich werde ich eines Tages mit ihm zusammenarbeiten. Ich bin auch ein Fan von Nancy Meyer. "Liebe braucht keine Ferien" ist einer meiner Lieblingsfilme. Cameron Diaz steht auch ganz oben auf der Liste.

Wer sind deine musikalischen Vorbilder?

Ich liebe Madonna, Christina Aguilera und Gwen Stefani. Sie haben mich schon immer inspiriert, da sie sich mit jedem neuen Album neu definieren. Sie bleiben nie stehen und ihre Musik ist immer spannend. Mit meinem zweiten Album habe ich auch etwas Neues versucht. Es ist mehr Rock-orientiert, reifer und nicht so glatt wie mein erstes Album. Ich hatte das Gefühl, ich muss was Neues machen.



Du hast eben Paparazzi erwähnt. Was war deine eigenartigste Begegnung mit den Paparazzi?

Ich glaube, die eigenartigste Begegnung mit Paparazzi hatte ich, als sie in meine Eigentumswohnung eingebrochen sind. Ein Typ vor dem Haus hat sich problemlos Zugang verschafft, indem er ganz einfach meiner Stylistin gefolgt ist. Und ich machte die Tür auf und stand da in meiner Unterwäsche. Das war irgendwie verrückt. Die Polizei kam, aber da war er natürlich längst weg. Es ist seltsam, wenn man als Vierzigjähriger den ganzen Tag oder die ganze Nacht vor einem Haus sitzt. Ich finde, die Menschen vor meinem Haus sollten sich ausweisen können, damit man weiß, für wen sie arbeiten. Man weiß ja nie, ob man es plötzlich mit einem Stalker zu tun hat. Sie können Fotos machen, wie sie wollen, aber man sollte man wissen, für wen sie arbeiten.



von Peyman Farahani / Los Angeles



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08.10.2009 15:08
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