Zupfmassage – Kann sie Schwangerschaftsstreifen reduzieren?

Sonntag, 27.09.2015

Schwangerschaftsstreifen sind für viele Schwangere ein echtes Problem. Denn die meist rosafarbenen bis feuerroten Dehnungsstreifen geben keinen schönen Anblick ab. Eine Zupfmassage kann helfen, den Streifen vorzubeugen.

Die meisten Frauen bekommen während der Schwangerschaft Dehnungsstreifen. Ob und wie stark sich Schwangerschaftsstreifen ausbilden, ist abhängig von Ihrer genetischen Veranlagung und davon, wie viel Sie zugenommen haben. Dennoch können Sie einiges tun, um die Haut für die Belastung zu wappnen. Die Zupfmassage ist eine Möglichkeit Schwangerschaftsstreifen vorbeugen.

Warum hilft eine Zupfmassage gegen Schwangerschaftsstreifen?

Bei vielen Frauen entstehen im Verlauf der Schwangerschaft rötliche oder sogar violette Streifen, die sogenannten Schwangerschaftsstreifen. Besonders um den Bauch dehnt sich das Bindegewebe stark aus und kann an manchen Stellen unter der obersten Hautschicht reißen. Hier schimmern Blutgefäße durch die nun dünnere Haut und erscheinen so als die charakteristischen Schwangerschaftsstreifen.

Eine Zupfmassage kann helfen, Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen und abzumildern. Das Bindegewebe wird durch die Massage besser durchblutet und elastisch gehalten. Außerdem wird die Haut mit einer Extraportion Feuchtigkeit versorgt. Es ist sinnvoll, sich für die Massage ein Massageöl herzustellen oder zu kaufen. Im Gegensatz zu Cremes, ziehen Öle nicht so schnell in die Haut ein und lassen sich leichter verteilen und einmassieren.

So funktioniert die Zupfmassage bei Schwangerschaftsstreifen

Zu Beginn wärmen Sie das Massageöl leicht in den Händen an und verteilen es auf dem Bauch. Für die richtige Durchblutung ist es wichtig ist es, immer in Richtung des Bauchnabels zu streichen! Nehmen Sie jetzt mit Daumen und Zeigefinger kleine Hautrollen und zupfen sie vorsichtig nach oben weg als würden Sie sich sanft kneifen. Massieren Sie als nächstes von den Bauchaußenseiten immer in Richtung Bauchnabel. Bearbeiten Sie Stück für Stück Ihren gesamten Bauch, um Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen. Nur den Bereich in der Nähe des Schambeins sollten Sie  auslassen, um die Gebärmutter nicht zu reizen. Die Massage sollte für Sie angenehm sein und nicht wehtun. Bleiben Sie nach der Massage eine Zeit lang liegen und entspannen sich ein wenig.

Wann und wie häufig ist die Zupfmassage durchzuführen?

Damit die Zupfmassage gegen Schwangerschaftsstreifen hilft, sollten Sie spätestens im dritten Monat mit der Massage beginnen. Die meisten Schwangeren führen die Zupfmassage zwei- bis dreimal wöchentlich durch, selbstverständlich können Sie sich auch häufiger eine Massage gönnen. Etwa einen Monat vor der Entbindung sollten Sie jedoch nicht mehr zupfen, denn dies könnte vorzeitige Wehen auslösen. Jetzt können Sie nur noch sanft das Öl einmassieren. Aber Vorsicht: Sollten Sie dennoch zu vorzeitigen Wehen neigen, sollten Sie sich besser an Ihren Arzt wenden, ob Sie die Zupfmassage durchführen können.

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Eine Zupfmassage kann helfen Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen!

Viele Frauen haben Angst vor Schwangerschaftsstreifen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie den lästigen Dehnungsstreifen mit einer Zupfmassage vorbeugen können.

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