Wie wirkt Kupfer zur Verhütung? – Einfach und zuverlässig

Montag, 19.08.2013

Die Kupfer-Spirale ist eine der beliebtesten und einfachsten Methoden der deutschen Frauen zur Empfängnisverhütung und dazu sehr zuverlässig und mit wenig Aufwand verbunden.

Die Kupfer-Spirale ist seit den 70er-Jahren ein zuverlässiges Verhütungsmittel, das von Gynäkologen in die Gebärmutter der Frau eingesetzt wird. Dadurch, dass die Spirale nach dem Einsetzen sofort und bis zu fünf Jahre wirkt, ist sie ein einfach anzuwendendes und mit wenig Aufwand verbundenes Mittel zur Empfängnisverhütung, das mit einem Pearl-Index von 0,9 bis 3 fast so sicher ist wie die Antibabypille. Zudem ist sogar nachgewiesen, dass Frauen, denen eine Spirale eingesetzt wurde, ein niedrigeres Gebärmutterhalskrebsrisiko aufweisen als Frauen, die die Kupfer-Spirale nicht verwenden. Kein Wunder also, dass elf Prozent der deutschen Frauen sich auf diese Verhütungsmethode verlassen und die Kupfer-Spirale damit zum weitverbreitetsten reversiblen Mittel der Empfängnisverhütung machen.

Was ist die Wirkung der Kupfer-Spirale?

Wie die Kupfer-Spirale genau wirkt, ist bis heute nicht ganz sicher. Sicher ist jedoch, dass mehrere Faktoren bei der Empfängnisverhütung mit der Spirale eine Rolle spielen. Der bedeutendste Faktor ist, dass die Ionen, die von der Kupfer-Spirale abgegeben werden, eine toxische Wirkung auf die Spermien haben und diese somit gehemmt und in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt werden. Ein weiterer wichtiger Faktor ist, dass die Kupfer-Spirale von der Gebärmutter als Fremdkörper erkannt und eine sterile Entzündungsreaktion ausgelöst wird, die die Einnistung der Spermien verhindert, jedoch bei der Frau keine Beschwerden verursacht.

Welche Risiken birgt die Kupfer-Spirale?

Das Hauptrisiko, das bei der Verwendung der Kupfer-Spirale besteht, liegt darin, dass im ersten Monat nach dem Einsetzen eine erhöhte Infektionsgefahr für die Gebärmutter besteht. Darüber hinaus ist die Infektionsgefahr in den folgenden vier Monaten ebenfalls immer noch leicht erhöht. Neben der Infektionsgefahr besteht zudem das Risiko, dass nach dem Einsetzen der Spirale Blutungsstörungen auftreten können - also einer verstärkten Menstruation und damit auch verstärkte Menstruationsbeschwerden. Auch kann es sein, dass die Kupfer-Spirale nicht nur von Ihrem Körper als Fremdkörper wahrgenommen, sondern auch abgestoßen wird. Deswegen ist zu empfehlen, dass Sie vier bis sechs Wochen nach Einsetzen der Spirale deren Sitz nochmals von Ihrem Gynäkologen untersuchen lassen.

Um eine Schwangerschaft verhindern zu wollen, kann man sich bei einem Arzt beraten lassen, welches Verhütungsmittel für einen das Beste ist.

Ob die Wahl nun auf die mechanische oder auf die hormonelle Verhütung fällt ist Nebensache, wichtiger ist, dass Sie sich dabei wohlfühlen.

 

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