Wie wirkt der Vaginalring? – Direkte Hormonzufuhr

Dienstag, 23.07.2013

Der Vaginalring wird nicht umsonst als echt Alternative zur Antibabypille gehandelt. Aber wie wirkt das hormonelle Verhütungsmittel überhaupt?

In den letzten Jahren hat sich der Markt an Verhütungsmethoden rasch vergrößert. Neben der Antibabypille konnte sich auch der Vaginalring etablieren. Ebenso wie die Antibabypille wirkt er Vaginalring als hormonelles Verhütungsmittel. Während bei der Pille die Hormonzufuhr täglich auf oralem Weg geschieht, wird der Vaginalring ähnlich wie ein Tampon in die Scheide eingeführt. Er ist dabei nur etwas mehr als 5cm groß und überzeugt durch seinen weichen Kunststoff, der einen optimalen Tragekomfort verspricht. Für all diejenigen, die die Einnahme der Pille gerne einmal vergessen, schafft der Vaginalring Abhilfe. Denn einmal eingeführt, verbleibt er ganze drei Wochen in der Scheide. Man muss sich also nicht täglich an die Verhütung erinnern.

Vaginalring wirkt Dank direkter Hormonzufuhr

Generell ist die Verwendung hormoneller Verhütungsmittel über einen längeren Zeitraum umstritten, da der Zufuhr von Hormonen eine Vielzahl von Nebenwirkungen zugeschrieben wird. So können Frauen beispielsweise Thrombosen erleiden, haben ein höheres Diabetes-Risiko, häufiger Bluthochdruck als andere Frauen und können auch eher einmal zu depressiven Verstimmungen neigen. Dabei ist die Hormonzufuhr durch die Pille auf oralem Weg relativ hoch, denn es müssen erst Magen-Darm-Trakt und Blutbahn passiert werden, bevor die eigentliche Wirkungsstätte, die Gebärmutter, erreicht wird. Der Vaginalring hingegen liegt direkt an Ort und Stelle und kann somit auch direkt am Bestimmungsort seine Wirkung entfalten. Über den gesamten Zeitraum von drei Wochen sondert er kontinuierlich kleine Mengen an Hormonen ab. Die Dosierung ist dabei wesentlich geringer als bei der Einnahme der Pille. Dies hat zur Folge, dass auch die Nebenwirkungen deutlich eingeschränkt auftreten.

Keine Unsicherheiten beim Vaginalring

Während die Wirkung der Pille aufgrund von vergessener Einnahme, zusätzlicher Antibiotikatherapie oder aufgrund eines Magen-Darm-Infektes häufig verändert sein kann und die Frauen vor Unsicherheiten über mehrere Wochen stellt, schließt der Vaginalring das Risiko von verminderter Wirkung nahezu aus. Dadurch erleben zahlreiche Frauen ihren Alltag gelassener und entspannter.

Um eine Schwangerschaft verhindern zu wollen, kann man sich bei einem Arzt beraten lassen, welches Verhütungsmittel für einen das Beste ist.

Ob die Wahl nun auf die mechanische oder auf die hormonelle Verhütung fällt ist Nebensache, wichtiger ist, dass Sie sich dabei wohlfühlen.

 

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