Was uns Brangelina für unsere Beziehungen gelehrt haben

Mittwoch, 21.09.2016

Brangelina galten lange Zeit als DAS Traumpaar Hollywoods. Jetzt reichte Angelina Jolie urplötzlich die Scheidung ein und die Welt ist schockiert. Was lehrt uns das? Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Zeit also, ihr Beziehungs-Erfolgskonzept auf den Prüfstand zu stellen.

Sie haben sechs Kinder, waren über zwölf Jahre zusammen, zwei Jahre davon verheiratet. Doch das Liebesglück hat nun ein Ende. Auch wenn wir dem Dreamteam hinterhertrauern, fragen wir uns doch, ob all die Vorsätze vielleicht zu viel des Guten waren?

1. Angelina Jolie und Brad Pitt kletteten förmlich aneinander

In einem Interview mit "Gala" sprachen Brangelina erst kürzlich über ihr Beziehungsgeheimnis. Ob da wohl noch alles rosig war? Wie dem auch sei, in dem Gespräch verrieten die Hollywood-Stars, dass es für sie absolute Priorität habe, jede freie Minute miteinander zu verbringen. Als Brad Pitt wegen seiner Dreharbeiten zu "World War Z" ständig in London sein musste, suchten sie sogar nach einem Haus dort, in dem sie das halbe Jahr überbrücken könnten. Wäre es womöglich eine bessere Idee gewesen, sich etwas Raum zu lassen, um mal alleine runterfahren zu können?

2. Ein Kind, zwei Kinder? Nein, sechs!

Kinder sind das Größte in der Welt, das wollen wir gar nicht anzweifeln. Aber mit sechs Kindern haben Brangelina eine ganze Schar um sich versammelt – und die will natürlich auch unterhalten, bespaßt und gefördert werden. All diese Pflichten nahmen Angelina Jolie und Brad Pitt sehr ernst. Sie engagierten Privatlehrer, die ihre Kinder während der Reisen unterrichteten, zeigten ihnen die Welt, gaben ihr Bestes, um ihnen viel Selbstbewusstsein für ihr Leben zu geben. Sehr vorbildlich, und doch müssen sie nun der Realität ins Auge blicken und vielleicht feststellen, dass sie sich zu viel vorgenommen haben und neben ihrem hektischen Berufsalltag einfach mit der Aufgabe überfordert waren. Angelina sagte selbst im Interview: "Wenn man sechs Kinder hat, bleibt nicht viel Zeit für einen selbst. Man muss zu jeder Zeit funktionieren und seine eigenen Bedürfnisse immer hinten anstellen."

3. Zu straffe Regeln für Brangelina

Um den Alltag dennoch relativ strukturiert gestalten zu können, haben Brangelina straffe Regeln festgelegt. Durcheinander, so Angelina im Gespräch, sei nämlich gar nicht ihr Ding. Die Regel mit höchster Priorität: Es wird zusammen gegessen, komme, was wolle. Eigentlich ein sehr schönes Familienritual, gemessen daran, dass die Eltern jedoch ziemlich busy sind, vielleicht auch etwas verbissen. Ein bisschen Lockerheit hätte den beiden sicher nicht geschadet. Möglicherweise wollten Brangelina einfach zu perfekt sein.

Medienbericht: Angelina Jolie und Brad Pitt haben sich getrennt

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21.09.2016 11:45
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