Was tun, wenn der Partner Fesselspiele will?

Sonntag, 14.06.2015

Ihr Partner will Fesselspiele und Sie sind noch nicht ganz sicher, was Sie davon halten sollen? Hier erfahren Sie, wie Sie mit der Situation umgehen.

Nicht nur im berühmt-berüchtigten Roman und Kinofilm "Fifty Shades of Grey" kommt es zu erotischen Szenen, in denen beide Partner Fesselspielen nachgehen und diese genießen. In vielen Schlafzimmern findet man an den sadomasochistischen Spielchen Freude. Doch was soll man tun, wenn der Partner Fesselspiele will und man selbst nicht ganz einverstanden mit diesem Wunsch ist? Dann heißt es, Experimente wagen oder klar zugestehen, dass man mit dieser Vorstellung für das Stelldichein nicht einverstanden ist.

Fesselspiele als Experiment der gemeinsame Lust und Liebe

 

Äußert der Partner den Wunsch, gemeinsamen erotischen Abenteuer mit Fesselspielen auszuprobieren, muss dies nicht gleich ein Problem darstellen, auch wenn Sie selbst eher abgeneigt sind. Fesselspiele, die eng in Verbindung stehen mit Sadomasochismus, müssen nicht gleich Leid und Schmerz mit sich bringen, sondern können durchaus zu einem abenteuerlichen und neuen Sexleben verhelfen. Deshalb können Sie dem Wunsch des Partners ruhig probeweise nachgehen und nach danach darüber entscheiden, ob das Experiment gelungen ist oder in der nächsten Zeit wieder eher Blümchensex auf dem Plan steht.

Fühlen Sie sich sehr stark abgeneigt von diesem Bedürfnis des Partners, müssen Sie das klar aussprechen. Akzeptiert der Partner diese Aussage nicht und versucht daraufhin Überredungsarbeit zu leisten, sollten Sie dringend ein klärendes Gespräch führen. Die Entscheidung, ob Sie das Experiment mit den erotischen Fesselspielen wagen, müssen Sie für sich selbst treffen - bestenfalls nach einem ersten Probeversuch.

Feste Spielregeln für mehr Erotik bei Fesselspielen

Bevor Sie die neue Erfahrung wagen, sollten unbedingt Spielregeln festgelegt werden. Wie weit darf der Partner gehen? Was ist ein absolutes No-Go? Welche Vorlieben haben Sie oder Ihr Partner und wie kann man diese verwirklichen? Am besten einigt man sich auf ein Stichwort, das signalisiert, wenn es einem der Partner zu weit geht. Klare Regeln schaffen mehr Vertrauen und sorgen für die nötige Sicherheit bei der Neuentdeckung des Sexuallebens.

Fesselspiele basieren auf Vertrauen

Die Tatsache, dass der Partner den Wunsch nach Fesselspielen äußert, ist ein echter Vertrauensbeweis. Mit der Äußerung dieses Wunsches legt der Partner alle Karten auf den Tisch. Sie können sich also sicher sein, dass er so starkes Vertrauen zu Ihnen hat, dass er sogar seine etwas "ausgefalleneren" Wünsche Ihnen bespricht. Hierbei gilt: Niemals sofort hektisch ablehnen, sondern alles ruhig und gelassen diskutieren. Besonders wichtig ist, dass Sie alles gemeinsam besprechen und keine Entscheidungen hinten dem Rücken Ihres Partners treffen. Schließlich möchten Sie sein Vertrauen, das er Ihnen durch den Wunsch nach Fesselspielen entgegengebracht hat, nicht gleich wieder zerstören.

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Wenn der Partner Fesselspiele will, bedeutet das nicht, dass jetzt nur noch Sadomaso im Bett angesagt ist.

SM

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