Wann gucken wir Erotikfilme? – Je kälter, desto Porno

Dienstag, 28.01.2014

Wann haben Erotikfilme Hochkonjunktur? Ein Porno-Online-Portal verrät, welchen Einfluss Jahreszeiten und weltweite Events auf den Konsum von Pornografie haben.

Je kälter es draußen ist, desto mehr Erotikfilme konsumieren wir. Das ist die vielleicht weniger überraschende, dafür aber umso deutlichere Erkenntnis, die das Online-Portal "Pornhub" in seinem Statistik-Blog zutage fördert. Weltweit ist der – zumindest auf der nördlichen Halbkugel kalte – Wintermonat Januar derjenige, an dem das Online-Portal die höchsten Nutzerzahlen registriert. Im heißen Monat August werden dagegen am wenigsten Erotikfilme angeschaut – mäglicherweise, weil zu dieser Zeit genügend andere (reale) Dinge, unsere erotischen Fantasien anheizen. 

Montag ist Pornotag

Bei den Wochentagen ist es der Montag, an dem am heimischen Computer die meisten Erotikfilme geguckt werden. Eine mögliche Erklärung: Sonntags ist der Konsum am geringsten, vielleicht weil viele den Tag mit der Familie verbringen. Entsprechend könnte der Nachholbedarf am Folgetag deshalb besonders groß sein.

In seiner Statistik geht "Pornhub" auch auf den Einfluss der verschiedenen Feiertage ein. Derjenige mit dem weltweit größten Einfluss auf den Konsum von Erotikfilmen ist der Silvesterabend. Weltweit lässt sich ein Rückgang von 28 Prozent verzeichnen. In Deutschland liegt der Wert sogar bei 66 Prozent. Anscheinend ist der Silvesterabend für viele ein Anlass, den PC einfach mal ausgeschaltet zu lassen und in geselliger Runde zu feiern.
An Heiligabend hingegen ist der Rückgang mit 28 Prozent in Deutschland deutlich geringer. Am ersten Weihnachtstag weicht er sogar nur noch 10 Prozent vom durchschnittlichen Konsum ab.

Wie Sport und Erotikfilme zusammenhängen

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Doch nicht nur Feiertage beeinflussen uns darin, wie intensiv wir uns Erotikfilmen widmen. Auch der Sport entscheidet darüber, ob Mann oder Frau zu bewegten Bildern onaniert bzw. masturbiert. Interessant ist das Nutzerverhalten beim Finale der Fußball Europameisterschaft 2012: In Spanien und Italien, also den beiden Finalteilnehmern, ging der Konsum um 35 bzw. 40 Prozent zurück. Europaweit stieg er hingegen um sieben Prozent an. Ob da so mancher Verlierer vielleicht lieber den Frust aufgrund des eigenen Abschneidens abgebaut hat?

Beim sportlichen Mega-Highlight der USA, dem Super Bowl (Finale der American Football Liga), scheint das Interesse an Erotikfilmen hingegen im gesamten Land etwas gebremst. Es ist ein Rückgang um 22 Prozent zu verzeichnen. Auch wenn in den Bundesstaaten der Finalteilnehmer der Rückgang des Pornokonsums besonders deutlich zu spüren ist. Dort sind es 31 bzw. 41 Prozent.

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