Verhütung: Verschiedene Arten der Antibabypille

Dienstag, 10.09.2013

Die Antibabypille gehört zum beliebtesten Verhütungsmittel in Deutschland. Mittlerweile gibt es viele Präparate, die sich nicht nur in der Zusammensetzung der Wirkstoffe unterscheiden.

Schon seit der Erstzulassung Mitte der 1960er Jahre ist die Antibabypille das häufigste und beliebteste Verhütungsmittel in der westlichen Welt. Die Pille wird hauptsächlich zur Empfängnisverhütung eingesetzt, in vielen Fällen erleichtert sie Frauen jedoch auch die Menstruation und wirkt sich positiv auf Hautunreinheiten aus. Man kann die heutige Antibabypille in zwei Arten einteilen: die Kombinationspille und die Minipille. Beide Präparate haben verschiedene Vor- und Nachteile, über die Sie unbedingt Bescheid wissen sollten, bevor Sie sich für ein Produkt entscheiden.

Antibabypille: Die Kombinationspille

Die Kombinationspille zeichnet sich hauptsächlich dadurch aus, dass sie zwei verschiedene künstliche Hormone enthält. Hierbei handelt es sich um Östrogen und Gestagen. Diese Hormone bewirken, dass der Eisprung verhindert wird. Zusätzlich wird die Schleimhaut der Gebärmutter verändert, sodass die Spermien des Mannes nicht durch den Gebärmutterhals dringen können. Letztendlich ist es für die Eizelle nicht möglich, sich in der Gebärmutter einzunisten. Die Kombinationspille wirkt somit dreifach und ist daher besonders sicher. Weiterhin kann die Kombinationspille in die Dreistufen-Pille und die Einphasen-Pille unterschieden werden. Die Dreistufen-Pille enthält eine unterschiedliche Menge an Hormonen, während die Einphasen-Pille täglich dieselben Hormone zu gleichem Anteil abgibt. Üblicherweise kann die Einphasen-Pille auch ohne Pillenpause eingenommen werden, bei der Dreistufen-Pille ist dies nicht so einfach möglich. Die schwächste Form der Kombination ist die sogenannte Mikropille.

Antibabypille: Die Minipille

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Bei der Minipille handelt es sich um eine Antibabypille, die nur das Hormon Gestagen abgibt. Diese Form der Antibabypille ist somit ideal für alle Frauen, die das Hormon Östrogen nicht gut vertragen. Die Minipille verhindert den Eisprung nicht, sondern es wird lediglich das Gebärmutterhalssekret verdickt, sodass keine Spermien in die Gebärmutter gelangen können. Damit die Minipille zuverlässig wirkt, muss sie jeden Tag exakt zum gleichen Zeitpunkt eingenommen werden. Eine Einnahmepause gibt es bei der Minipille nicht.

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Sich intensiv und ausführlich über Verhütungsmittel zu informieren ist unumgänglich. Denn jede Frau hat Ihre eigenen Bedürfnisse.

Die Auswahl von Verhütungsmitteln auf dem Markt ist besonders groß. In Absprache mit Ihrem Arzt finden Sie sicherlich eines für Ihre Bedürfnisse.

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