Verhütung mit dem Nuvaring - Mögliche Nebenwirkungen

Dienstag, 10.12.2013

Der Nuvaring gehört zu den hormonhaltigen Verhütungsmitteln und ist leicht anzuwenden. Doch er kann auch eine Vielzahl an Nebenwirkungen auslösen.

Vor allem für Frauen, die nicht jeden Tag an die Einnahme der "Pille" denken oder nicht jedes Mal beim Sex mit einem Kondom verhüten möchten, ist der Nuvaring eine bequeme Verhütungsmethode. Die Einnahme von Hormonen birgt jedoch auch immer eine Menge möglicher Nebenwirkungen.

Nebenwirkungen des Nuvarings

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Wie die Antibabypille kann auch der Nuvaring häufig zu Nebenwirkungen führen wie etwa Kopfschmerzen, Übelkeit, Bauchschmerzen, Gewichtszunahme, Regelschmerzen, Brustspannen, Scheideninfektionen, Akne, Stimmungsspannungen oder Libidoverlust.

Zu den weiteren, gelegentlichen Nebenwirkungen, die unter der Anwendung des Nuvarings zu beobachten sind, gehören Schwindel, Müdigkeit, Durchfall, Erbrechen, Appetitzunahme, Sehstörungen, Veränderungen der Regelblutungen, Muskelkrämpfe, Scheidentrockenheit, Rückenschmerzen, Blutungen beim Geschlechtsverkehr, Gebärmutterhalsentzündungen oder Gebärmutterhalspolypen.

Thromboserisiko steigt

Durch die Verhütung mit dem Nuvaring erhöht sich zudem das Risiko einer Thrombose. Bei einer Thrombose bildet sich in einem Blutgefäß ein Blutgerinnsel, das die Durchblutung vermindert. Löst sich das Blutgerinnsel, gelangt es mit dem Blutstrom in andere Gefäße und kann dort Gefäßabschnitte verstopfen. Eine solche Verstopfung, auch Embolie genannt, kann sehr gefährlich werden, zum Beispiel wenn sie in der Lunge entsteht. Wird dabei nur ein kleines Gefäß verstopft, so kann die Lungenembolie unbemerkt bleiben oder nur geringe Probleme bereiten. Sind größere Gefäße betroffen, so kann die Lungenfunktion beeinträchtigt und das Herz geschwächt werden. Bleibt eine Lungenembolie unbehandelt oder wird sie erst sehr spät entdeckt, kann sie tödlich enden.

Das Risiko einer Embolie unter der Verwendung des Nuvarings ist doppelt so hoch wie bei der Einnahme einer niedrig dosierten Antibabypille. Wie die "Apotheken Umschau" berichtet, hängt das erhöhte Thromboserisiko möglicherweise damit zusammen, dass die Hormone beim Nuvaring kontinuierlich in den Blutkreislauf abgegeben werden. In der Leber regen sie offenbar Faktoren an, die für die Blutgerinnung verantwortlich sind.

Welche Nebenwirkungen unter der Anwendung des Vaginalrings tatsächlich auftreten, hängt aber auch mit dem Alter und den Lebensumständen zusammen. So besteht beispielsweise ab einem Alter von 35 Jahren ein größeres Risiko, an einer Thrombose zu erkranken. Wer raucht, erhöht die Gefahr einer Erkrankung zusätzlich.

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Verhütungs-Check: Der Nuvaring

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