Vaginalring als Verhütungsmethode – Unkomplizierte Verhütung

Dienstag, 09.07.2013

Viele Frauen erleben es als Stress, täglich an die Pille zu denken oder sich zu sorgen, ob sie auch wirkt. Der Vaginalring schafft sichere und unkomplizierte Abhilfe.

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Immer mehr Frauen sind es leid, täglich an das Einnehmen der Pille zu denken oder empfinden die bleibende Unsicherheit als Stress, wenn beispielsweise eine Einnahme vergessen wurde oder die zusätzliche Einnahme von Antibiotika die sichere Wirkung der Pille in Frage stellen. Auch zwischenzeitliches Erbrechen durch einen Magen-Darm-Infekt kann die Wirkung der Pille vermindern. Der Vaginalring schafft hier Abhilfe. Er verbleibt nicht nur für einen Zeitraum von drei Wochen in der Scheide, sondern schützt auch dann zuverlässig, wenn die Pille ihren Dienst versagen würde.

Wirkungsweise des Vaginalringes

Der Vaginalring ist eine Art der hormonellen Empfängnisverhütung, die ohne orale Einnahme erfolgt. Er besteht aus medizinischem Kunststoff, der sehr flexibel und etwa 5,4 cm groß ist. Der Vaginalring wird ähnlich wie ein Tampon in die Scheide eingeführt und verbleibt in der Regel ohne zu verrutschen. Die meisten Frauen spüren ihn nicht. Der Vaginalring verbleibt für einen Zeitraum von drei Wochen in der Vagina und wird anschließend entnommen. Wie bei der Einnahme der Pille setzt dann eine Abbruchblutung ein, bevor nach siebentägiger Pause ein neuer Vaginalring eingesetzt werden kann. Die Wirkung des Vaginalrings besteht in der ständigen Abgabe niedriger Östrogen- und Gestagendosen während der gesamten Tragezeit. Sie ist niedriger als bei der oralen Verhütungsmethode, da die Hormone direkt an Ort und Stelle abgegeben werden und nicht erst den ganzen Weg durch den Körper nehmen müssen. Dadurch ist der Ring in der Regel auch verträglicher als die Pille.

Nebenwirkungen durch Hormone des Vaginalrings

Wie jede hormonelle Verhütungsmethode sollte auch der Vaginalring nur über ein paar Jahre verwendet werden. Der Grund liegt in der Belastung des Körpers durch die Hormonzufuhr. Als Folgen können insbesondere Thrombosen, Bluthochdruck oder Leberschäden auftreten. Vor allem Raucherinnen haben ein erhöhtes Risiko dafür, diese Erkrankungen zu erleiden. Zudem gibt es Studien, die den Zusammenhang von hormoneller Verhütung und einem erhöhten Brustkrebsrisiko belegen. Zudem kann die psychische Belastung für Frauen negative Auswirkungen haben.

Es gibt kurzfristige als auch langfristige Verhütungsmittel – der Vaginalring gehört zu den langfristigen und hormonellen Verhütungsmitteln.

Eine Schwangerschaft kann durch eine Vielzahl von Verhütungsmitteln verhindert werden: von der Pille über den Vaginalring bis hin zum Kondom.

 

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