Ursachen von Regelschmerzen – Vitamin-B6-Mangel

Dienstag, 18.02.2014

Wenn Sie unter Regelschmerzen leiden, kann dafür auch ein Vitamin-B6-Mangel ursächlich sein. Wird der Mangel behoben, können auch die Schmerzen gelindert werden. 

Regelschmerzen entstehen durch die vermehrte Produktion von Prostaglandin kurz vor und während der Menstruation. Der körpereigene Schmerzbotenstoff ist dafür verantwortlich, dass sich die Muskulatur der Gebärmutter zusammenzieht, damit die Gebärmutterschleimhaut abgestoßen werden kann. Aufgrund der dadurch verminderten Durchblutung der Gebärmutter entstehen schließlich Regelschmerzen. Diese Schmerzen können durch verschiedene Faktoren noch verstärkt werden. Dazu gehören neben psychischen Auslösern wie Stress auch körperliche Mangelerscheinungen, etwa ein Mangel an essentiellen Fettsäuren, Magnesium oder Vitamin B6.

Wie entsteht Vitamin-B6-Mangel?

Vitamin B6, auch Pyridoxon genannt, ist an zahlreichen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Es spielt beispielsweise bei der Regulation des Hormonhaushaltes, des Immunsystems oder des Fettstoffwechsels eine Rolle. Zudem ist Vitamin B6 nötig, damit der Körper Magnesium aufnehmen kann. Besteht ein Mangel an Magnesium, kann dies dazu führen, dass die Kontraktionen der Gebärmutter während der Menstruation länger andauern und schmerzhafter sind. Denselben Effekt hat auch Vitamin-B6-Mangel. Denn verfügt der Körper nicht über genügend Vitamin B6, kann auch das Magnesium nicht aufgenommen werden.

Vitamin-B6-Mangel kommt in den Industrienationen sehr selten vor. Allerdings besteht in gewissen Lebensphasen ein erhöhter Bedarf an Vitamin B6, beispielsweise dann, wenn der Körper vermehrt Eiweiß benötigt. Dies ist beispielsweise in der Schwangerschaft und Stillzeit der Fall. Denn Vitamin B6 spielt für den Eiweißstoffwechsel eine entscheidende Rolle. Auch unter der Einnahme von gewissen Medikamenten wie etwa der Antibabypille kann es zu einem Mangel an Vitamin B6 kommen.

Regelschmerzen verringern

Um Regelschmerzen mildern zu können, sollten Sie darauf achten, dass bei Ihnen kein Mangel an Vitamin B6 auftritt. Von einer prophylaktischen Einnahme des Vitamins, etwa in Form von Nahrungsergänzungsmitteln, sollten Sie aber absehen. Denn möglicherweise nehmen Sie dann zu viel des Vitamins auf. Eine Überdosierung von Vitamin B6 kann ebenfalls schädlich sein und sich durch Symptome wie Koordinationsstörungen, Taubheitsgefühlen in Armen und Beinen oder Missempfindungen der Haut äußern. Um herauszufinden, ob Sie einen Vitamin-B6-Mangel haben, sollten Sie deshalb immer zuerst einen Arzt aufsuchen und sich gründlich durchchecken lassen, bevor Sie irgendwelche Vitaminpillen einnehmen.

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