Tripper vorbeugen – Schutz vor einer Infektion

Freitag, 04.04.2014

Unbehandelt kann Tripper schwerwiegende Folgen haben. Deshalb sollten Sie sich unbedingt vor einer Infektion schützen.

Vor allem bei Frauen verläuft eine Infektion mit Tripper, in der Fachsprache auch Gonorrhoe genannt, häufig ohne typische Krankheitssymptome. Bleibt die Geschlechtskrankheit unbehandelt, kann eine irreversible Unfruchtbarkeit der Frau die Folge sein. Breiten sich die Erreger im gesamten Körper aus, kann es dem Medizinportal "Netdoktor.de" zufolge zu verschiedenen Entzündungsreaktionen im Körper kommen, wie etwa einer Herzinnenhautentzündung oder Hirnhautentzündung. Auch wenn es keinen Impfstoff gibt, der vor einer Infektion mit Tripper schützen kann, lässt sich eine Infektion mit den Erregern in den meisten Fällen verhindern.


Wie lässt sich Tripper vorbeugen?

Üblicherweise wird Tripper beim Geschlechtsverkehr weitergegeben und zählt deshalb zu den sexuell übertragbaren Krankheiten. Obwohl eine Schmierinfektion über verunreinigte Gegenstände möglich ist, ist die Ansteckung auf diesem Wege eher unwahrscheinlich. Dementsprechend lässt sich Tripper am besten vorbeugen, indem Sie beim Geschlechtsverkehr Kondome verwenden – insbesondere dann, wenn Sie Ihren Sexpartner kaum kennen und nicht wissen, ob er an einer Geschlechtskrankheit leidet. Weil die Erreger, die sogenannten Gonokokken, auch beim Oral- und Analverkehr weitergegeben werden und ebenfalls im Mund und am Anus Beschwerden verursachen können, sollten Sie auch bei diesen Sexpraktiken Kondome verwenden, wenn Sie Tripper vorbeugen wollen.


Schutz bei der Geburt
Bei schwangeren Frauen, die sich mit Tripper infiziert haben, besteht das Risiko, dass sich das Baby bei der Geburt mit den Bakterien infiziert. Die Erreger lösen dann eine eitrige Bindehautentzündung aus, die im schlimmsten Fall zur Erblindung des Kindes führen kann.
Einer Augeninfektion des Kindes kann mithilfe der sogenannten Credé-Prophylaxe vorgebeugt werden. Dazu wird das Baby nach der Geburt mit antibiotikahaltigen Augentropfen behandelt. Dank der gründlichen Voruntersuchungen leiden heutzutage jedoch nur wenige Schwangere zum Zeitpunkt der Geburt an Tripper. Dem Medizinportal "Onmeda" zufolge kommt diese vorbeugende Maßnahme deshalb nur in seltenen Verdachtsfällen zum Einsatz.

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Tripper vorbeugen
Schutz vor einer Infektion
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