Toni Braxton: Wirre These zur Abtreibung – Darum ist ihr Sohn Autist

Mittwoch, 28.05.2014

Eine Abtreibung ist eine schwere Entscheidung und lastet auch im Nachhinein oft schwer auf vielen Frauen. Toni Braxton scheint ihre ganz eigene Theorie dazu zu haben.

Toni Braxton hatte einst eine Abtreibung – eine Tatsache, die die Sängerin, die in den Neunzigern mit Hits wie "Unbreak My Heart" erfolgreich war, noch heute belastet. So scheint es zumindest, liest man sich den Artikel der britischen "Metro" durch. Darin wird aus ihrer Biografie erzählt, in der sie erklärt, dass sie in der Autismus-Erkrankung ihres elfjährigen Sohnes eine Strafe Gottes sieht: Eine Strafe, weil sie einige Jahre zuvor einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen ließ.

Abtreibung wegen Akne-Medikamenten

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Toni Braxton wurde ungeplant schwanger – so geht es vielen Frauen. Die 46-Jährige entschied sich für eine Abtreibung. Allerdings nicht aus freiem Willen, sondern aus medizinischer Notwendigkeit. Ein Arzt riet ihr zu dem Entschluss, da die amerikanische Sängerin zu dem Zeitpunkt verschiedene Akne-Medikamente einnahm und diese bekannter Weise schwere Geburtsfehler verursachen können.

"Ich war plötzlich mit einer Entscheidung konfrontiert, von der ich nie dachte, dass ich sie einmal treffen muss", so Toni Braxton. Trotz ihrer ablehnenden Haltung gegenüber Abtreibungen, entschied sie sich schließlich für den Schritt. Eine Entscheidung, für die sie später bestraft wurde – zumindest in ihrer eigenen, doch leicht verqueren Ansicht.

Religiöse Ansichten

"In meinem Herzen dachte ich, ich habe ein Leben genommen – eine Tatsache, für die Gott mich eines Tages bestrafen würde", erklärt die Ikone der Neunziger weiter. Sie fühlte sich schuldig. Die erwartete Bestrafung Gottes kam in ihren Augen auch: "Ich denke, Gottes Rache war es, dass mein Sohn Autist ist."

Schuldgefühle nach einer Abtreibung treten in vielen Fällen auf. Aber dass Frauen so weit gehen, einen Schwangerschaftsabbruch für spätere persönliche Schicksalsschläge verantwortlich zu machen, ist sicherlich eine Ausnahme. Sogar ihre eigenen gesundheitlichen Probleme und die Scheidung ihrer Eltern führt Toni Braxton auf den Eingriff von damals zurück. Dass die Abtreibung medizinisch empfohlen wurde, hat die Sängerin offenbar ausgeblendet.

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