Tabu: Die Frage nach der Anzahl früherer Sexpartner!

Dienstag, 26.05.2015

Es ist interessant, es ist aufschlussreich, es ist ein riesiger Fehler! Die Frage: "Mit wie vielen hast du vor mir schon geschlafen?" kann komplette Vorstellungen schlagartig zerbrechen lassen. Und dann bleibt da nur ein Kloß im Hals und die Frage: Bin ich besser als die zwanzig anderen?

Natürlich möchten wir unser frisch kennengelerntes Date immer besser kennenlernen. Und irgendwann wird es kommen, das interessante Thema "Ex-Sexpartner". Objektiv gesehen ist das auch kein Grund zur Eifersucht. Doch in der Realität sieht die Situation meist ganz anders aus. Dann endet dieses Gespräch, das doch ganz harmlos anfing in Selbstzweifeln, Eifersucht und schlimmstenfalls Tränen. Denn: Jede Frau will natürlich die Beste sein. In jederlei Hinsicht.

Tabu-Frage!

Das Szenario läuft dann meistens folgendermaßen ab: Sie hatten wilden, leidenschaftlichen Sex, liegen gemeinsam im Bett und lernen sich besser kennen. Dann taucht da diese Frage in Ihrem Kopf auf, wie viele hatte er wohl schon?

Eins vorneweg: Egal wie er antworten wird, Sie werden bereuen es gefragt zu haben. Nehmen wir an, er nennt eine kleine Zahl – zwei bis drei. Dann werden Sie panisch im Kopf nachrechnen, wie alt er ist, wann er sein erstes Mal hatte, wie viele Freundinnen er hatte und warum es nur so wenige sind. Letztendlich wird er wohl als Lügner abgestempelt.

Ist er ehrlich und noch dazu eine Bombe im Bett können es schon einmal um die 20 bis 30 Sexpartnerinnen gewesen sein. Autsch! Das tut weh. Denn schon beginnt das Kopfkino und der imaginäre Konkurrenzkampf mit 20 fremden Frauen beginnt. Wenn er jetzt nicht noch von alleine sagt, dass Sie selbstverständlich die Beste waren, ist das Selbstbewusstsein im Keller.

Übrigens: Laut Durchschnittliche.de haben deutsche Männer im Schnitt in Ihrem Leben 7,3 Sexpartnerinnen gehabt.

Zur Zahl auch noch den Namen erfragen? Auf keinen Fall!

Sie habe die Tabu-Frage gestellt, da die Neugier einfach gesiegt hat. Was nun auf gar keinen Fall kommen darf, ist die Frage nach den Namen der Verflossenen. Denn bisher war es nur eine Zahl. 5, 8, 25. Zahlen sind nicht so aussagekräftig wie Namen: Klara, Chantal, Janine. Und schon beginnt der Teufelskreis von vorn. Denn zu jedem Namen haben Sie nun auch noch eine detaillierte Vorstellung im Kopf. Das Ende der Geschichte: Beim nächsten Mal Sex kreisen bestimmt Gedanken um Chantals große Brüste in Ihrem Kopf umher…

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Die Frage nach den Sexpartnern ist nur verletzend.

Wer sich diese Frage verkneift, wird später wohl glücklicher sein.

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26.05.2015 15:30
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