Syphilis-Verbreitung durch Social Media? – Erschreckender Trend

Freitag, 09.05.2014

Könnten Social Media Websites schuld an der verstärkten Verbreitung von Syphilis sein? Was in der kanadischen Stadt Saskatoon geschieht, legt genau diesen Verdacht nahe.

Geschlechtskrankheiten wie Syphilis sind in vielen Ländern in jüngster Zeit wieder auf dem Vormarsch. Zuletzt meldeten verschiedene Großstädte in den USA für das Jahr 2014 alarmierend hohe Zahlen von Infektionen mit der Geschlechtskrankheit. Doch auch vor den Nachbarn in Kanada scheint diese unschöne Entwicklung nicht Halt zu machen. Dort zeichnet sich außerdem ein erschreckender Trend ab: Die zunehmende Verbreitung könnte etwas mit sozialen Netzwerken im Internet zu tun haben.

Begünstigt das Internet die Verbreitung?

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Experten aus dem Gesundheitswesen von Saskatoon schlagen Alarm: Allein in den ersten drei Monaten des Jahres 2014 habe man neun gesicherte Infektionen mit Syphilis registriert. Das mag zunächst nicht sehr viel klingen – vergleicht man diese Zahl allerdings mit dem Vorjahr, wird klar, warum sich die Verantwortlichen Sorgen machen: Im gesamten Jahr 2013 gab es lediglich drei Fälle von Syphilis in der kanadischen Stadt.

Amtsarzt Dr. Johnmark Opondo ist sich sicher, dass daran unter anderem die sozialen Netzwerke im Internet schuld sind: "Es ist wirklich nicht nur Spekulation. Es ist eine Beobachtung, die wir gemacht haben", erklärt er laut "CBC News". Er und seine Kollegen können diesen Zusammenhang angeblich eindeutig herstellen, weil sie wissen, dass die Menschen, die sich mit Syphilis angesteckt haben, bestimmte Social Media Websites nutzen, um Sexualpartner kennenzulernen. "Die Syphilis ist irgendwo hergekommen. Deshalb wollen wir versuchen, alle Menschen ausfindig zu machen, die den Erregern vielleicht auch ausgesetzt waren", so Opondo weiter. Man wolle diese Menschen unbedingt behandeln.

Studenten werden vor Syphilis gewarnt

Die erschreckend hohen Fallzahlen der Geschlechtskrankheit haben sogar die Universität von Saskatoon veranlasst, zu reagieren. Die Uni schickte eine E-Mail an alle ihre Studenten und legte ihnen nahe, sich auf Syphilis testen zu lassen. Doch die jungen Leute schienen nicht sehr beeindruckt von der eindringlichen Warnung. "Um ehrlich zu sein – momentan ist Prüfungszeit und wir haben viel zu tun. Aber ich denke daran und will bald einen Test machen", wird ein Student von "Global News" zitiert.

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