Syphilis: In den USA auf dem Vormarsch – Immer mehr Erkrankte

Mittwoch, 21.05.2014

Obwohl Syphilis vor zehn Jahren in den USA beinahe verschwunden war, häufen sich mittlerweile die Fälle der Erkrankungen wieder.
Wie das Magazin "LiveScience.com" berichtet, kommt eine aktuelle Studie zu dem Schluss, dass von den Erkrankungen an Syphilis vor allem homosexuelle und bisexuelle Männer betroffen sind.  An der Studie der US-amerikanischen "Centers for Disease Control and Prevention" hatten Probanden teilgenommen, die an einer primären oder sekundären Syphilis litten.

Syphilis-Infektionen steigen deutlich an

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Während im Jahr 2005 noch 2,9 Fälle von primärer oder sekundärer Syphilis auf 100.000 Menschen verzeichnet worden waren, erhöhte sich die Zahl bis zum Jahr 2013 auf 5,3 Infektionen pro 100.000 Menschen. Von den mehr als 16.000 Fällen primärer und sekundärer Syphilis im Jahr 2013 entfielen 91 Prozent auf Männer und lediglich 9 Prozent auf Frauen.  

Die so deutlich unterschiedliche Gewichtung der Geschlechter ist auch dafür verantwortlich, dass die Infektionszahlen insgesamt stark anstiegen. Denn bei den Frauen war zwischen 2009 und 2013 sogar ein leichter Rückgang der Erkrankungen an primärer und sekundärer Syphilis zu beobachten.

Prävention vor allem bei Männern wichtig

Wie die Forscher der "Centers for Disease Control and Prevention" resümieren, zeigten die Studienergebnisse deutlich, dass Präventionsarbeit vor allem bei Männern wichtig sei, die Sex mit Männern haben. Es empfehle sich für diese Männer, sich jährlich mittels eines Bluttests auf Syphilis untersuchen zu lassen. Für Männer, die häufig wechselnde Sexpartner haben, sei sogar eine noch häufigere Testung empfehlenswert.

Vor allem Ärzte und staatliche Gesundheitsprogramme sollten sich den Forschern zufolge um Aufklärungsarbeit bemühen. Im Fokus der Prävention sollten Werbekampagnen stehen, die Safer Sex promoten und vor häufig wechselnden Sexpartnern warnen. Außerdem sollte das Ziel sein, Betroffene dafür zu sensibilisieren, auch ihren Partnern von der Erkrankung zu erzählen, damit sich diese mitbehandeln lassen können.

So unangenehm die Geschlechtskrankheit auch sein mag – einmal erkannt lässt sie sich in den meisten Fällen mithilfe von Penicillin sehr leicht behandeln. Da bereits entstandene Organschäden, die vor allem im Spätstadium der Krankheit auftreten können, irreversibel sind, ist eine frühzeitige Behandlung sehr wichtig.

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