Symptome von Regelschmerzen

Dienstag, 08.04.2014

Egal, ob Sie unter primären oder sekundären Regelschmerzen leiden – beide Formen der Menstruationsbeschwerden rufen ähnliche Symptome hervor.

Regelschmerzen werden in zwei verschiedene Arten unterteilt: in die sogenannte primäre und in die sekundäre Dysmenorrhoe. Während die primären Regelschmerzen bereits von der ersten Menstruation an auftreten können und ihre Ursachen lediglich in einer mangelnden Durchblutung der Gebärmutter liegen, ist die sekundäre Dysmenorrhoe zumeist Folge einer Erkrankung. Beide Arten von Regelschmerzen gehen mit typischen Symptomen einher.

Typische Symptome von Regelschmerzen

Zu den klassischen Symptomen von Dysmenorrhoe gehören dem Medizinportal "Onmeda" zufolge ziehende Schmerzen im Unterleib, begleitend können Rückenschmerzen auftreten. Ursächlich für die Beschwerden sind Kontraktionen der Gebärmuttermuskulatur, die viel stärker auftreten, als es während der Periode üblicherweise der Fall ist. Durch den entstehenden Druck verlangsamt sich die Durchblutung und der Sauerstofftransport wird beeinträchtigt.

Schuld daran ist die vermehrte Bildung des Schmerzbotenstoffs Prostaglandin. Die Gewebshormone sind nicht nur für die Kontraktionen der Gebärmutter verantwortlich, sondern wirken auch auf andere Bereiche im Körper wie den Magen-Darm-Trakt, die Bronchien oder die Gefäßmuskulatur und können dort weitere Symptome wie Übelkeit und Durchfall verursachen. Auch Kopfschmerzen und Kreislaufprobleme gehören zu den Beschwerden, die in Verbindung mit Regelschmerzen auftreten können.

Beschwerden bei sekundärer Dysmenorrhoe

Sekundäre Regelschmerzen äußern sich ebenfalls mit den typischen Unterleibsschmerzen, Rücken- oder Kopfschmerzen, mitunter kann es auch zu außergewöhnlich starken Regelblutungen kommen. Diese Art von Menstruationsbeschwerden kann sowohl unter der Verwendung von Verhütungsmitteln wie etwa der Spirale auftreten, als auch durch gynäkologische Erkrankungen wie Myome oder Zysten ausgelöst werden. Dementsprechend können zusätzlich weitere Symptome der jeweiligen Grunderkrankung auftreten.

Regelschmerzen lassen sich vor allem mithilfe von krampflösenden Mitteln behandeln. Tees auf Basis von Melisse oder Johanniskraut können dabei ebenso unterstützend wirken wie warme Bäder, Wärmflaschen oder Körnerkissen. Auch Entspannungsübungen oder wohltuende Massagen können die Symptome lindern.

Falls die Beschwerden besonders stark sind und lange andauern, sollten Sie sie von einem Arzt abklären lassen. Liegt den Regelschmerzen eine Erkrankung zugrunde, sollte diese unbedingt behandelt werden. Dann lassen auch die Beschwerden während der Menstruation automatisch nach.

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