Symptome von PMS – PMS oder doch krank?

Mittwoch, 19.03.2014

Viele Frauen sind Monat für Monat von PMS betroffen. Das prämenstruelle Syndrom äußert sich mit einer Vielzahl verschiedener Symptome.

Sind Sie in den Tagen vor Ihrer Menstruation besonders launisch? Dann haben Sie vermutlich PMS. Doch das prämenstruelle Syndrom zeigt sich nicht nur in Form von Stimmungsschwankungen, sondern kann ganz unterschiedliche Gesichter haben.

Zahlreiche Symptome festzustellen

Dem prämenstruellen Syndrom werden unglaublich viele, ganz unterschiedliche Symptome zugeschrieben. Bis zu 150 verschiedene Beschwerden werden unter diesem Begriff zusammengefasst, darunter sowohl psychische als auch körperliche Anzeichen. Zu den psychischen Symptomen, mit denen sich PMS äußert, gehören neben Stimmungsschwankungen beispielsweise Angstzustände, Depressionen, Ruhelosigkeit, Schlafstörungen, Reizbarkeit, Nervosität oder Konzentrationsschwierigkeiten.

Auch die körperlichen Beschwerden, die dem prämenstruellen Syndrom zugeschrieben werden, sind sehr vielfältig. Dazu gehören unter anderem Übelkeit, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Krämpfe im Unterleib, Brustschmerzen, Kreislaufbeschwerden, Hitzewallungen oder Schweißausbrüche. Zudem kann der Appetit vermindert oder gesteigert sein. Aufgrund vermehrter Wassereinlagerungen kann es außerdem zu einer Gewichtszunahme kommen. Patientinnen, die an Migräne oder Epilepsie leiden, sind in dieser Zeit häufiger von Anfällen betroffen.

Wann tritt PMS auf?

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So unterschiedlich die Symptome von PMS auch sind, eines ist ihnen allen gemein: Sie treten ausschließlich in der zweiten Zyklushälfte auf. Dem Medizinportal "Frauenärzte im Netz" zufolge beginnen die Beschwerden, die dem prämenstruellen Syndrom zugeordnet werden, etwa 10 bis 14 Tage vor dem Eintreten der Menstruation. Üblicherweise nimmt die Intensität der Beschwerden nach und nach zu, bis sie schließlich am ersten oder zweiten Tag der Blutung wieder verschwinden. Während der Periode treten dann keine weiteren PMS-Symptome auf. Vor allem Frauen ab dem 30. Lebensjahr sind von PMS betroffen.

Diagnose PMS

Weil die Symptome, durch die sich das prämenstruelle Syndrom äußert, vielfältig und individuell sehr unterschiedlich sind, kann PMS häufig nicht sofort zweifelsfrei diagnostiziert werden. Treten die Beschwerden häufiger auf, sollten Sie in jedem Fall einen Arzt aufsuchen. Dieser wird zunächst andere Ursachen für die Symptome ausschließen. Um PMS auf die Spur zu kommen, kann es hilfreich sein, einen Zykluskalender zu führen, in dem Sie die Beschwerden dokumentieren.

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