Studie: Geld und Lust auf Sex – Haben Reiche mehr Sex?

Dienstag, 27.08.2013

Hängt die Lust auf Sex davon ab, wie viel wir verdienen? Ja, behauptet ein US-amerikanischer Ökonom. In einer Studie kommt er zu dem Schluss, dass viel Sex und viel Geld zusammenhängen.

Der Wirtschaftswissenschaftler Nick Drydakis von der Anglia Ruskin University in Cambridge, UK stellte sich die Frage: Steht die Lust auf Sex im Zusammenhang mit dem Gehalt? Um eine Antwort darauf zu finden, ob die Häufigkeit der sexuellen Handlungen in Verbindung dazu steht, was ein Mensch verdient, führten Drydakis und sein Team eine Telefonumfrage in 7500 Haushalten durch.

Hängen Geld und Lust auf Sex zusammen?

Die Studienteilnehmer wurden befragt, wie oft sie Sex haben: gar nicht, ein- bis zweimal im Jahr, einmal pro Monat, wöchentlich, zwei- bis dreimal wöchentlich oder mehr als viermal pro Woche. Das Ergebnis: Menschen, die mehr als viermal pro Woche Sex haben, verdienen im Durchschnitt um fünf Prozent mehr Geld als die Studienteilnehmer, die gar keine Lust auf Sex haben. Unterschiede zwischen heterosexuellen und homosexuellen Probanden gab es dabei offensichtlich nicht. Keinen Einfluss auf das Ergebnis hingegen zeigte die Art der Ausbildung, der ausgeübte Beruf oder die Branche, in der die Studienteilnehmer beschäftigt waren. Die Ergebnisse aus Drydakis Forschung decken sich auch mit denen einer 2009 in Brasilien durchgeführten Studie.

Was der Mensch zum Glücklichsein braucht

Drydakis sieht seine Studienergebnisse als Untermauerung der Bedürfnistheorie des amerikanischen Psychologen Abraham Maslow an. Diese besagt, dass Menschen, die ein glückliches und erfülltes Leben haben, produktiver und erfolgreicher im Job sind – und demnach auch mehr verdienen. Ein erfülltes, glückliches Leben entsteht dem Psychologen zufolge aus der Befriedigung verschiedener Bedürfnisse. Neben der Selbstverwirklichung zählen dazu vor allem Grundbedürfnisse wie Essen, Trinken und auch die sexuelle Aktivität. Drydakis schlussfolgert daraus, dass ein erfülltes Sexleben glücklich macht und dadurch auch erfolgreich im Job. Der Erfolg wiederum spiegelt sich im Gehalt wider. Ob es sich dabei aber tatsächlich um einen Kausalzusammenhang handelt oder noch weitere Faktoren eine Rolle spielen können, ist allerdings unklar.

Gegenseitiges Begehren muss nicht immer auf Sex hinauslaufen.

Sex beruht immer auf Gegenseitigkeit. Es kann nur leidenschaftlich werden, wenn beide Partner Lust verspüren.

 

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