Stress kann der Fruchtbarkeit schaden

Mittwoch, 18.01.2017

Frauen, die viel unter Strom stehen, müssen oft lange warten, bis der Schwangerschaftstest positiv ausfällt. Der Grund: Stress schadet der Fruchtbarkeit. Das belegt eine aktuelle Studie aus den USA. Was du tun kannst, um dein Stresslevel zu senken und endlich Mama zu werden, liest du hier.

An der Studie nahmen rund 400 Frauen teil. Sie protokollierten ihre Aktivitäten und ihre Lebensweise. Allesamt wollten schwanger werden, doch bei einigen klappte es nicht. Sie fühlten sich zu angespannt und Stress schadet offensichtlich der Fruchtbarkeit.

Wie Stress der Fruchtbarkeit schadet

Die Ergebnisse der Studie sind erstaunlich. Viele Frauen, die angaben, sich während ihrer fruchtbaren Tage gestresst zu fühlen, wurden trotz Kinderwunsches und passender Bedingungen nicht schwanger. Nur bei vier von zehn klappte es dennoch. Diejenigen, die sich dauerhaft angespannt fühlten, hatten es sogar noch schwerer. Somit zählt Stress neben einem erhöhten oder besonders niedrigen BMI, Alter und Alkoholkonsum zu den Faktoren, die eine Befruchten weniger wahrscheinlich machen.

Was du tun kannst

Stress schadet der Fruchtbarkeit – das steht nun fest. Doch was kannst du tun, um dir deinen Babywunsch endlich zu erfüllen? Ganz klar: herunterfahren. Dafür gibt es verschiedene Methoden. Zum einen ist es hilfreich, Sport zu machen. Überanstrenge dich nicht, aber moderates Training senkt das Stresslevel merklich. Besonders gut eignet sich Joggen, Radfahren oder Schwimmen. Hier trainierst du deine Ausdauer und wirst gelassener. Wer mit Ausdauersport nichts am Hut hat, kann es auch mit Yoga oder Meditationstechniken probieren. Insbesondere ersteres gilt als empfängnisfördernd, weil es die Durchblutung im Körper unterstützt.

Zum anderen ist eine gesunde Ernährung äußerst wichtig, um sich entspannt zu fühlen. Verzichte daher auf Alkohol, Nikotin und übermäßige Mengen Koffein. Der Abbau dieser Produkte bedeutet Stress für den Körper und somit kannst du dich nicht voll und ganz darauf konzentrieren, dich fallen zu lassen. Eine ausgewogene Nährstoffzufuhr mit viel Obst und Gemüse fördert hingegen deine Gelassenheit und einen gesunden und natürlich Hormonhaushalt.

Nicht zu vernachlässigen ist zudem deine Psyche. Plagen dich viele negative Gefühle, ist es kein Wunder, wenn du gestresst bist. Setze dich nicht unter Druck – auch nicht wegen der Schwangerschaft. Genieße es, unverhütet deinem Schatz annähern zu können und schon klappt der Rest wie von selbst.

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Schwangerschaftstest wieder negativ? Stress kann unter anderem die Ursache sein.

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