Statt Kondomen und Co. – Sterilisation

Dienstag, 18.03.2014

Viele Frauen, die ihre Familienplanung bereits abgeschlossen haben, finden die Verhütung mit Kondomen und Pille unkomfortabel – und entscheiden sich für eine Sterilisation.

Die Verhütung mit Kondomen ist sicherlich die beste Lösung, wenn Sie sich gleichzeitig vor sexuell übertragbaren Krankheit und einer ungewollten Schwangerschaft schützen wollen. Für Paare, die schon länger zusammen sind, sind Kondome zumeist jedoch nicht das Mittel der ersten Wahl – denn abgesehen von der Unterbrechung im Liebesspiel, die die Verwendung von Kondomen kurzzeitig mit sich bringt, bietet das Verhütungsmittel vor allem durch Anwendungsfehler auch nur eine relative Sicherheit. 

Wer seinem Körper keine Hormone oder Fremdkörper zuführen will, sucht aber vergebens nach einer sicheren Verhütungsmethode. Die einzige echte Alternative zu Kondomen und Co. stellt die Sterilisation dar. Allerdings eignet sie sich nur für Frauen, die ihre Familienplanung bereits abgeschlossen haben – denn der Eingriff kann zwar rückgängig gemacht werden, allerdings mit zweifelhaften Erfolgsaussichten.

Was passiert bei einer Sterilisation?

Die Sterilisation der Frau, auch Tubensterilisation genannt, wird üblicherweise unter Vollnarkose durchgeführt. Dem Medizinportal "Onmeda" zufolge gibt es verschiedene Methoden, die bei der Sterilisation der Frau zum Einsatz kommen. So können die Eileiter durchtrennt, aber auch durch Hitze verschweißt oder mithilfe eines Clips verschlossen werden. 

Durch eine Sterilisation wird verhindert, dass das herangereifte Ei aus dem Eileiter in die Gebärmutter wandern kann. Die Sterilisation gilt als sehr sichere Verhütungsmethode, denn ihr Pearl-Index liegt gerade einmal bei 0,1. Das bedeutet, dass innerhalb von einem Jahr nur eine von 1000 Frauen, die ausschließlich auf diese Art und Weise verhüten, schwanger wird.

Auf Kondome nicht ganz verzichten

Natürlich ist die Sterilisation eine bequeme und sehr sichere Verhütungsmethode. Dennoch sollten Sie nicht alle Vorsichtsmaßnahmen über Bord werfen. Kennen Sie Ihren Sexpartner noch nicht sehr lange und wissen Sie nicht, ob er an einer Geschlechtskrankheit wie Syphilis, Tripper oder gar HIV leidet, sollten Sie auch dann Kondome verwenden, wenn Sie sterilisiert sind. In langjährigen Partnerschaften, in denen die Familienplanung bereits abgeschlossen ist, stellt die Sterilisation aber eine gute Alternative zu anderen Verhütungsmitteln dar.

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