Sport in der Schwangerschaft – Positiver Einfluss auf Baby

Mittwoch, 04.12.2013

Eine Studie kommt zu dem Schluss, dass Sport in der Schwangerschaft nicht nur der Mutter guttut –regelmäßige Bewegung hat offenbar auch einen positiven Einfluss auf das Gehirn des Babys.

Immer wieder wird darüber debattiert, wie gesund Sport in der Schwangerschaft ist und welche Sportarten für Schwangere besonders geeignet sind. Wie die Nachrichtenagentur "Pressetext" berichtet, haben kanadische Forscher nun noch einen weiteren Aspekt gefunden, der für regelmäßige Bewegung in der Schwangerschaft spricht: Die Hirnaktivität des ungeborenen Kindes wird durch Sport angekurbelt. 

Sport in der Schwangerschaft 

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An der Studie des Forscherteams der University of Montreal hatten Frauen teilgenommen, die sich allesamt im zweiten Schwangerschaftsdrittel befanden. Sie wurden von den Forschern in zwei Gruppen eingeteilt. Während sich die eine Gruppe bis zum Ende der Schwangerschaft dreimal pro Woche mindestens 20 Minuten lang sportlich betätigte, trieben die Frauen der anderen Gruppe überhaupt keinen Sport. Anschließend wurde dann die Hirnaktivität der Neugeborenen gemessen. Die Köpfe der acht bis zwölf Tage alten Babys wurden dazu mit 124 Elektroden versehen, mit deren Hilfe die Forscher das auditive Gedächtnis untersuchen konnten. Dabei zeigte sich, dass die Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft Sport getrieben hatten, eine höhere Hirnaktivität aufwiesen als die Kinder der Vergleichsgruppe. Die kanadischen Forscher hoffen, durch die Ergebnisse ihrer Studie mit dem Vorurteil aufräumen zu können, dass schwangere Frauen sich nicht körperlich betätigen sollten. 

Die richtige Sportart finden

Auch wenn die Studienergebnisse dafür sprechen, dass Sport in der Schwangerschaft gesund ist, sollten schwangere Frauen ein paar Dinge beachten. Sportarten, die ein hohes Verletzungsrisiko mit sich bringen, sollten Sie eher meiden. Dazu zählen beispielsweise Extremsportarten, Reiten oder Inlineskating. Gut geeignet für Schwangere hingegen sind Ausdauersportarten wie etwa Schwimmen, Radfahren oder Walking. Wichtig ist zudem, dass das Training den individuellen Möglichkeiten angepasst wird. Einige Frauen leiden gerade zu Beginn der Schwangerschaft an Übelkeit und körperlichem Unwohlsein. Häufiges Erbrechen kann den Körper schwächen, sodass Sport zu dieser Zeit eine zusätzliche Belastung bedeuten würde. Auch mögliche Vorerkrankungen müssen berücksichtigt werden. Eine Rücksprache mit dem behandelnden Arzt ist deshalb grundsätzlich empfehlenswert.   

Welche Untersuchungen sind wichtig? Was kann ich gegen meine Übelkeit tun? Eine Schwangerschaft wirft viele Fragen auf...

Die Zeit der Schwangerschaft ist geprägt von großem Glücksempfinden - aber auch Verunsicherung. Viele werdende Mütter fragen sich: Mache ich alles richtig?

 

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