Spirale ziehen lassen: Zum Arzt, bitte!

Donnerstag, 27.03.2014

Um Verletzungen zu vermeiden, sollte eine Spirale immer von einem Arzt entfernt werden. Dieser berät Sie außerdem ausführlich zum Thema Verhütung.

Egal, ob Ihre Spirale nach einigen Jahren erneuert werden muss oder ob Sie sie entfernen möchten, um schwanger zu werden – am besten, Sie lassen das Verhütungsmittel von einem Arzt ziehen. Wie das Einsetzen funktioniert auch das Ziehen der Spirale am besten, wenn der Muttermund leicht geöffnet ist, wie es während der Periode der Fall ist.

Spirale beim Arzt ziehen lassen

Die meisten Spiralen bieten etwa fünf Jahre lang einen sicheren Verhütungsschutz. Schon in der Zeit, in der Sie mit der Spirale verhüten, sollten Sie sie in regelmäßigen Abständen von Ihrem Frauenarzt kontrollieren lassen. Wollen Sie nach dieser Zeit auch weiterhin mit der Spirale verhüten, kann sie einfach beim Arzt ausgewechselt werden – eine Pause ist nicht nötig. Bei Frauen, die schwanger werden möchten, kann das Verhütungsmittel jederzeit auch schon vor Ablauf der fünf Jahre gezogen werden. Der Arzt entfernt die Spirale mithilfe des Rückholfadens, der etwa zwei Zentimeter aus der Gebärmutter heraus in die Scheide hineinragt. Befindet sich der Faden ebenfalls in der Gebärmutter, wird die Spirale mithilfe einer Zange entnommen.

Nach der Spirale schwanger werden

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Wenn Sie mit der Spirale verhüten und sich entschließen, ein Kind zu bekommen, ist dafür keine lange Planung notwendig. Denn sobald die Spirale entfernt wurde, können Sie wieder schwanger werden. Das gilt sowohl für die Kupferspirale als auch für die Hormonspirale. Solange die Kupferspirale im Körper verbleibt, gibt sie kontinuierlich kleine Mengen Kupfer ab, die auf der einen Seite die Beweglichkeit der eindringenden Spermien hemmen und auf der anderen Seite dafür sorgen, dass sich das Ei nicht in der Gebärmutterschleimhaut einnisten kann.

Die Hormonspirale funktioniert nach einem ähnlichen Prinzip: Sie gibt eine geringe Menge Levonorgestrel ab. Das Hormon hemmt den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut, sodass sich eine eventuell befruchtete Eizelle nicht dort einnisten kann. In beiden Fällen greift das Verhütungsmittel – anders als die Antibabypille – während der Verwendung nicht in den natürlichen Zyklus der Frau ein, sodass nach dem Absetzen eine sofortige Schwangerschaft möglich ist.

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Es gibt kurzfristige als auch langfristige Verhütungsmittel – der Vaginalring gehört zu den langfristigen und hormonellen Verhütungsmitteln.

Eine Schwangerschaft kann durch eine Vielzahl von Verhütungsmitteln verhindert werden: von der Pille über den Vaginalring bis hin zum Kondom.

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27.03.2014 14:08
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