Shades-of-Grey: Wieso stehen Frauen auf BDSM?

Samstag, 04.04.2015

Wer BDSM hört, denkt sofort an den Kassenschlager "Fifty Shades of Grey". Doch was bedeutet dieses BDSM eigentlich und bedeutet es gleichzeitig, dass emanzipierte Frauen nicht ebenso devot sein können?

Der Kinofilm "Shades-of-Grey" war die vergangenen Wochen in aller Munde - kein Wunder, da ging es eben auch heißer als heiß her und BDSM hat erstmals von der Öffentlichkeit viel Aufmerksamkeit genossen.

BDSM muss nicht zwanghaft heißen, dass jegliche Rechte an den Partner abgegeben werden. Vielmehr scheint es eine Form von Mut und Emanzipation zu sein. Wir erklären Ihnen weshalb.

Schmerz, Lust und Verbotenheit - das erwarten die Kinobesucher beim "Shades-of-Grey"-Streifen und so stellt man sich ebenso BDSM (Bondage, Domination, Sado, Maso) vor. Doch in der Realität sieht es scheinbar anders aus. Wieso stehen Frauen auf diese masochistische Sex-Praktik?

Shades-of-Grey-Vorlieben eigentlich natürlich?

Die einen erklären sich den Bondage-Hype mit der Biologie: Frauen haben schon seit Anbeginn der Zeit eine eher unterwürfige Rolle angenommen und haben einen starken Mann an ihrer Seite gebraucht. Der Mann war verantwortlich für die Jagd, sie für das Sammeln von Beeren und die Erziehung der Kinder. Dennoch ist all dies passé und längst nicht mehr zeitgemäß. Männer und Frauen haben sich weiterentwickelt, trotzdem scheint die starke Frau von heute, die sich selbst versorgen kann und längst nicht mehr von einem Mann abhängig sein muss, ab und zu in die Abhängigkeit fliehen zu wollen. Wieso nicht das beim Sex? BDSM gibt die Möglichkeit die Kontrolle an jemand anderen abzugeben. Das nimmt nicht nur Freiheit, sondern schafft wiederum welche.

Bondage und SM funktioniert nur durch Vertrauen

Beim BDSM ist Vertrauen ebenso das oberste Gebot des heißen Sex-Spiels. Wer denkt, dass es hierbei um bloße Beherrschung gehe hat sich geschnitten. Vielmehr geht es um Einfühlvermögen, Vertrauen und Ekstase. Der dominantere Part muss ständig auf den Gegenüber eingehen, kleinste Zeichen deuten und wissen, wann die Grenze überschritten ist. Nur so kann der Moment der Ekstase erlebt werden. Das setzt voraus, dass vorher intensive Gespräche geführt werden und man sich völlig fallen lassen kann. So gesehen scheint die Praktik für das weibliche Gemüt gar nicht so unnatürlich zu sein. (FB)

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Shades-of-Grey: Wieso stehen Frauen auf BDSM?

Gefesselt zu werden wird zum fesselnden Erlebnis. Der Film "Fifty Shades of Grey" hat BDSM eine Menge Aufmerksamkeit verschafft.

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