Shades of Grey – Ein Albtraum für Männer?

Dienstag, 07.01.2014

Die Bestsellerromane der Trilogie "Shades of Grey" bedeuten für viele Frauen eine Art sexueller Befreiung. Aber wie geht es den Männern damit?

Dank "Shades of Grey" hat für viele Frauen der Druck, den die Emanzipation mit sich bringt, etwas nachgelassen. Denn die Romantrilogie vermittelt ganz klar: Frauen müssen nicht überall beweisen, wie stark sie sind – sie sind auch nicht zwangsläufig schwach, wenn sie es genießen, sich beim Sex von einem Mann dominieren zu lassen. Die Verkaufszahlen von "Shades of Grey" zeigen, wie sehr die Autorin E.L. James damit den Nerv vieler Frauen getroffen hat. Doch bei dem ganzen Gerede um den sexuellen Befreiungsschlag emanzipierter Frauen geht eines völlig unter: Wie fühlen sich eigentlich die Männer in ihrer vermeintlichen Zwangsrolle als dominanter Liebhaber?

Beziehungen nach "Shades of Grey"

Auch wenn der große Hype um "Shades of Grey" das vermuten lassen könnte – nicht jede Frau möchte von ihrem Partner dominiert werden, und selbstverständlich hat auch nicht jeder Mann das Bedürfnis, den dominanten Part beim Sex einzunehmen. Was gefällt, ist individuell sehr verschieden und darf deshalb nicht pauschalisiert werden.

Das A und O in Beziehungen nach "Shades of Grey" lautet genauso wie zuvor: Kommunikation. Denn nur, wenn Sie mit Ihrem Partner offen darüber reden, was Sie beide für sexuelle Vorlieben haben, werden Sie auf Dauer ein erfülltes Sexleben und damit auch eine erfüllte Partnerschaft haben.

"Shades of Grey" als Anregung nehmen

Wenn Sie miteinander reden, werden Sie schnell herausfinden, ob Ihr Partner überhaupt Interesse daran hat, Sie beim Sex zu dominieren – vielleicht würde er ja sogar lieber selbst den devoten Part einnehmen? Was der Bestseller von E.L. James aber unabhängig von sexuellen Spielarten vermittelt, ist, dass Sie offen bleiben sollten für Neues. Erzählen Sie sich gegenseitig von Ihren sexuellen Fantasien und setzen Sie diejenigen in die Tat um, an denen beide Gefallen finden. Denn wenn ein Partner sich nur für den anderen zu einer sexuellen Spielart zwingt, kann das schnell zu Frust im Bett führen.

Erfüllender Sex spielt in fast jeder Beziehung eine große Rolle: Abenteuerliche Sexstellungen können das gemeinsame Vergnügen beflügeln.

Ob erotische Massagen, neue Sexstellungen oder einfach nur der Quickie zwischendurch - der Fantasie sind beim prickelnden Liebesspiel keine Grenzen gesetzt.

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