Sexspielzeug: Welche Gefahren birgt es?

Donnerstag, 30.07.2015

"Gewusst wie!" So lautet der wichtigste Grundsatz, wenn es um das Thema Sexspielzeug geht. Ansonsten kann es zu unangenehmen Nebenwirkungen und gefährlichen Verletzungen kommen. Welche das sind? Das verrät Ihnen Fem.com.

Sexspielzeuge wie Dildos, Penisringe oder Liebeskugeln sollen den Sex noch aufregender machen. Dass diese aber auch gefährlich werden könnten, daran denkt dabei kaum jemand. Dabei kommt es immer wieder zu Unfällen, die sogar notärztlich behandelt werden müssen, nur weil unsachgemäß mit den Sex-Toys umgegangen wurde. Wir erklären Ihnen, worauf Sie achten sollten, damit der Traum vom heißen Sex nicht zum schmerzhaften Alptraum wird

Grundsätzliche Regeln für Sexspielzeug
Achten Sie auf absolute Sauberkeit und desinfizieren Sie das Sexspielzeug immer nach der Verwendung. Verzichten Sie auf Materialien aus Holz oder Glas, da ansonsten die Gefahr besteht, dass das Material zersplittert. Außerdem wird die zusätzliche Verwendung von Kondomen empfohlen. Diese schützt vor sexuell übertragbaren Krankheiten wie HIV oder Hepatitis.

Gefährliche Materialien

Sexspielzeug ist aus verschiedensten Material erhältlich, doch nicht jedes ist frei von Schadstoffen. Betroffen sind vor allem weiches und biegsames Material aus Kunststoff oder PVC. Laut dem Nachrichtenportal Spiegelonline enthält dieses nämlich Weichmacher, die krebserregend sein können. Außerdem können Sie Allergien auslösen und sind besonders anfällig für Keime, gegen die sogar intensive Hygiene nichts nützt. Gesünder dagegen sind Sexspielzeuge aus Materialien wie Latex oder Silikon.

Haushaltsgeräte sind kein Sexspielzeug

Wer gerade keinen Dildo zur Hand hat, verwendet gerne, was im Haushalt zu finden ist: Gurken, Bananen, Karotten, Flaschen oder Spraydosen. Aber Vorsicht! Verschmutztes Gemüse überträgt Bakterien, also vor Gebrauch immer gut abwaschen. Flaschen dagegen sollten Sie niemals benutzen! Sie können splittern und zu Verletzungen führen. Außerdem kann sich im Körper ein Vakuum bilden und die Flasche "einsaugen", so dass nur noch der Arzt sie entfernen kann.

Falsche Verwendung von Sexspielzeug

In einer Studie, die Unfälle mit Sexspielzeug untersucht, haben die Wissenschaftler Russell Griffin und Gerald McGwin herausgefunden, dass viele Unfälle passieren, weil das Spielzeug falsch oder zu rabiat verwendet würde. Dabei entfielen 74 Prozent der Unfälle auf Vibratoren. Das könnte daran liegen, dass Vibratoren bei längerer Anwendung überhitzen und somit zu Verbrennungen des vaginalen Gewebes führen.

13 Prozent der Unfälle sind auf Dildos zurückzuführen. Zum einen kann dies daran liegen, dass Sexspielzeug für den Vaginalbereich häufig auch für den Analverkehr eingesetzt wird. Vaginaldildos haben jedoch meist ein dünneres Ende als Analdildos und können daher vom Darm "verschluckt" werden. Bei einem solchen Unfall sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. Für Scham ist es zu diesem Zeitpunkt zu spät!

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Sexspielzeug verleiht dem Sexleben mehr Schwung. Aber nur so lange man es richtig macht! Selbstverständlich ist die richtige Anwendung zu beachten, denn sonst wird das wilde Abenteuer schnell zur Höllenqual.

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