Sexspielzeug aus dem Verkehr gezogen – Falsche Vaginen beim Zoll

Mittwoch, 14.05.2014

Einen pikanten Fund machte der Zoll am Kölner Flughafen: Sexspielzeug-Schmuggler hatten versucht, eine Ladung gefälschter Kunststoff-Vaginen illegal aus Hongkong einzuführen.

Statt Tassen enthielt der Karton, den die Kölner Zöllner genauer unter die Lupe nahmen, eine ganze Ladung Sexspielzeug. Wie der Kölner "Express" berichtet, sollte es sich bei dem im April am Flughafen Köln/Bonn eingetroffenen Paket der offiziellen Deklaration nach eigentlich um eine Ladung Kunststofftassen handeln, die aus Hongkong an einen deutschen Empfänger geschickt wurden. Doch statt schnödem Geschirr, wie es die Papiere versprachen, enthielt die Warensendung 20 sogenannte "Fleshlights" – aus Plastik nachgeformte weibliche Geschlechtsorgane, mit denen sich einsame Männer Erleichterung verschaffen können.

Taschenvaginen statt Tassen

Die künstlichen Vaginen waren denen berühmter Pornostars nachgebildet. So etwas wird laut "Express" in der Pornobranche tatsächlich des Öfteren vertrieben: Verschiedene bekannte Pornostars lassen Gipsabdrücke ihres Intimbereichs anfertigen, die mit Silikon ausgegossen als Vorlage für allerlei Sexspielzeug dienen können. Ein sogenanntes "Fleshlight" besteht aus einer weichen Silikon-Vagina in einer Plastikumhüllung, die vage an eine Taschenlampe erinnert, daher der an das englische Wort für Taschenlampe, "Flashlight", angelehnte Name.

Doch bei den in Köln entdeckten prominenten Plastik-Vaginen handelte es sich um dreiste Plagiate. "Die Ware war zwar an einen gewerblichen Importeur aus Deutschland adressiert, aber in den Papieren als Tassen deklariert", berichtet der Zollsprecher Gerd Plinz dem Kölner Blatt davon, wie die Zöllner Verdacht schöpften. "Deswegen ließen wir einen Vertreter des Rechteinhabers die brisanten Stücke kontrollieren. Er erkannte sofort, dass es sich nicht um Originalartikel aus dem Unternehmen, mit Sitz in Spanien, handelte."

Gefälschtes Sexspielzeug

Für uneingeweihte Laien wirkten die falschen "Fleshlights" allerdings täuschend echt. Die chinesischen Kopien der eigentlich in Spanien gefertigten Spielzeuge ähneln den Originalen in Hinsicht auf Firmenname, Logo und Verpackung wie ein Ei dem anderen. Nur durch die falsche Deklarierung in den Papieren fielen die Plagiate auf. Nachdem die Fälschungen aufgedeckt wurden, wird sich allerdings niemand an den obskuren Sexspielzeugen erfreuen können, verkündete der Zollsprecher der Zeitung. "Wir werden die Plagiate nun vernichten", so Gerd Plinz.

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