Schwangerschaftstest: Wie sicher ist er?

Montag, 30.12.2013

Um herauszufinden, ob sie schwanger sind, greifen viele Frauen auf einen Schwangerschaftstest zurück. Aber wie sicher ist das Ergebnis eigentlich?

Egal, ob Sie unbedingt schwanger werden möchten oder nach einer Verhütungspanne sicherstellen wollen, dass nichts passiert ist – ein Schwangerschaftstest gibt schnell Gewissheit.  Dabei stellt sich jedoch sowohl für Frauen, die sich sehnlichst ein Baby wünschen, als auch für Frauen, die keinesfalls ein Kind bekommen möchten, die Frage, ob das Ergebnis wirklich sicher ist.

Wie funktioniert ein Schwangerschaftstest?

Schwangerschaftstests, die Sie einfach zu Hause durchführen können, basieren alle auf demselben Prinzip: Sie messen den Gehalt des Schwangerschaftshormons Humanes Choriongonadotropin (HCG). Der Körper produziert das Hormon bei schwangeren Frauen aus den Zellen, aus denen der Mutterkuchen aufgebaut wird. Es ist bereits wenige Tage nach der Befruchtung mithilfe eines Urintests nachweisbar. Bei dem Test wird ein Teststreifen in den Urin gehalten und durch einen integrierten Mini-Computer ausgewertet. In der Regel liegt das Ergebnis, ob Sie schwanger sind oder nicht, bereits nach wenigen Minuten vor.

Wie das Ergebnis angezeigt wird, variiert von Schwangerschaftstest zu Schwangerschaftstest. So gibt es Tests, die eine Schwangerschaft mithilfe eines Kontrollstreifens darstellen, andere Schwangerschaftstests hingegen besitzen eine Digitalanzeige, auf der das Ergebnis "schwanger" oder "nicht schwanger" abgelesen werden kann.

Wie sicher ist das Ergebnis?

Urintests stellen eine sehr sichere Methode zur Feststellung einer Schwangerschaft dar. Frühtests können eine Schwangerschaft bereits am zweiten Tag nach Ausbleiben der Regelblutung anzeigen. Besonders gut lässt sich das Hormon im Morgenurin nachweisen. Die Sicherheit des Ergebnisses variiert je nach Test-Art und Hersteller zwischen 90 und 99 Prozent. Je weiter eine Schwangerschaft fortgeschritten ist, umso höher ist die Konzentration des Schwangerschaftshormons im Körper und umso sicherer kann auch eine Schwangerschaft nachgewiesen werden. Dies ist allerdings nur bis etwa zur 20. Schwangerschaftswoche der Fall. Denn dem Medizinportal "Netdoktor.at" zufolge kann der Mutterkuchen ab diesem Zeitpunkt die benötigten Hormone selbst bilden, was zu einer Senkung des HCG-Gehalts im Blut führt.

Bluttests liefern schneller Ergebnisse

Bis Urintests ein sicheres Ergebnis anzeigen, dauert es also üblicherweise ein paar Wochen. Haben Sie nicht so viel Geduld, besteht aber auch die Möglichkeit, einen Schwangerschaftstest beim Frauenarzt durchführen zu lassen. Dabei nimmt der Arzt Ihnen Blut ab. Im Blut ist die Konzentration an HCG etwas höher und kann deshalb auch schon etwa eine Woche vor Ausbleiben der Regelblutung nachgewiesen werden.

Jedes hormonelle Verhütungsmittel ist verschreibungspflichtig. Um diese zu erhalten sollten Sie mit Ihrem Frauenarzt sprechen.

Ob Pille, Persona, oder Vaginalring: Wer nicht ungewollt schwanger werden möchte, sollte das Thema Verhütung ganz oben auf seine Prioritätenliste setzen.

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30.12.2013 12:32
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