Schwangerschaftsanzeichen – Was tun gegen Heißhunger?

Freitag, 25.04.2014

Heißhunger gehört zu den typischen Schwangerschaftsanzeichen und ist völlig normal. Manchmal laufen die hormonbedingten Hungerattacken aus dem Ruder – was können Sie tun?

Hormonelle Umstellungen sind dafür verantwortlich, dass sich nach einer erfolgreichen Befruchtung der Heißhunger als Schwangerschaftsanzeichen einstellt. Experten vermuten, dass die Lust auf kalorienreiche Kost die Versorgung des Babys auch in schweren Zeiten sicherstellen soll.

Verabschieden Sie sich jedoch von der Vorstellung, dass Sie während der Schwangerschaft für zwei essen sollen, so die Experten vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft. Doch was können werdende Mütter tun, wenn der Heißhunger so stark ausgeprägt ist, dass er zu Übergewicht führt und damit zu einem Risikofaktor wird?

Regelmäßig essen gegen Heißhunger

Damit Sie dem Schwangerschaftsanzeichen nicht hilflos ausgeliefert sind, sollten Sie vorsorgen. Sie müssen nicht gegen jede Heißhungerattacke kämpfen, aber Sie können vorbeugen, wenn Sie regelmäßig kleine Mahlzeiten zu sich nehmen. So vermeiden Sie ein Absinken des Blutzuckerspiegels, der das übermäßige Verlangen nach Kalorien auslöst. Mehrere gesunde Zwischenmahlzeiten aus Obst, Gemüse, Trockenfrüchten oder Nüssen versorgen Sie und Ihr ungeborenes Kind mit wichtigen Nährstoffen und dämpfen den ungezügelten Hunger. Wenn Sie Angst vor ungesundem Übergewicht durch das typische Schwangerschaftsanzeichen haben, sollten Sie am besten stets etwas Gesundes zum Knabbern dabei haben. So kommen Sie gar nicht erst in Verlegenheit, sich unterwegs etwas Süßes beim Bäcker zu kaufen.

Schwangerschaftsanzeichen austricksen

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Grundsätzlich ist auch die Wahl der richtigen Lebensmittel entscheidend. Essen Sie Lebensmittel, die für ein möglichst langanhaltendes Sättigungsgefühl sorgen. Süßes lässt den Blutzuckerspiegel zwar schnell ansteigen, im Gegenzug sinkt er auch rasch wieder. Der Heißhunger ist vorprogrammiert. Neben Obst und Gemüse lassen auch Vollkornprodukte oder Hülsenfrüchte den Blutzucker langsamer steigen, und er nimmt ebenso langsam wieder ab.

Doch nicht nur Lebensmittel entscheiden über das Hungergefühl, sondern auch die Art und Weise, wie Sie diese verzehren. Gewöhnen Sie sich daran, sich mehr Zeit für das Essen zu nehmen. So kann sich ein Sättigungsgefühl einstellen, bevor Sie zu viele Kalorien zu sich genommen haben. Übermäßigen Stress sollten Sie deshalb vermeiden. Nichtsdestotrotz sollten Sie sich darüber bewusst sein, dass Hungerattacken zur Schwangerschaft dazugehören. Wenn Sie sich von morgens bis abends Gedanken um die richtige Ernährung machen, löst dies unterbewusst ebenfalls Stress aus. Gönnen Sie sich hin und wieder auch mal das, wonach Ihre Hormone gerade verlangen, ohne ein schlechtes Gewissen dabei zu haben.

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