Schwangerschaftsanzeichen erkennen: Häufiger Harndrang

Montag, 13.01.2014

Wenn Sie damit rechnen, ein Kind zu bekommen, könnte häufiger Harndrang ein erstes Schwangerschaftsanzeichen sein. Dieser tritt bereits in der Frühphase der Gravidität auf.

Wer Nachwuchs plant, wartet sehnsüchtig auf die ersten Schwangerschaftsanzeichen, ehe anschließend ein Schwangerschaftstest für Gewissheit sorgt. Zu den typischen Anzeichen einer geglückten Befruchtung zählt ein sehr häufiger Harndrang. Er ist auf verschiedene körperliche Veränderungen zurückzuführen, die sich in der Frühphase vollziehen.

Häufiger Harndrang Tag und Nacht

Werdende Mütter, die vielleicht noch gar nichts von ihrem Babyglück wissen, erkennen das Schwangerschaftsanzeichen daran, dass sie zu jeder Tages- und Nachtzeit häufiger die Toilette aufsuchen müssen. Ab dem dritten Trimester genügt manchmal sogar ein Lachen oder Husten, und die Blase entleert hierbei geringe Mengen Urin.

Ursache für den häufigen Harndrang ist unter anderem die wachsende Gebärmutter, die auf die Blase drückt. Andererseits kommt es zu einer stärkeren Durchblutung der inneren Organe. In der Folge sind die Nieren aktiver und produzieren mehr Harnflüssigkeit. Entsprechend wichtig ist es, dass Mütter ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen, wenn sich dieses Schwangerschaftsanzeichen einstellt. Der Nachteil: Der Harndrang verstärkt sich hierdurch weiter.

Hormone führen Schwangerschaftsanzeichen herbei

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Auch Hormone sind dafür verantwortlich, dass es zu diesem eher unangenehmen Schwangerschaftsanzeichen kommt. Die vermehrte Ausschüttung von Progesteron hat eine beruhigende Wirkung auf den Körper – und damit auch auf die Muskulatur der Blase. Schwangere können deshalb den Urin schlechter halten.

Um diesem Symptom entgegenzuwirken, können werdende Mütter mit entsprechendem Training ihre Beckenbodenmuskulatur stärken. So lässt sich im Fall des Falles der Urin länger halten. Allerdings sollten Schwangere es auch nicht übertreiben: Wenn sie dem Harndrang nicht regelmäßig nachgeben, steigt das Risiko einer Blasenentzündung. Mit jedem Toilettengang werden gleichzeitig Keime aus der Blase und den Harnwegen gespült. So hat der häufige Harndrang sogar einen gesundheitlichen Nutzen.

Bemerken Frauen, dass ihnen das Wasserlassen Schmerzen bereitet, sollten sie einen Frauenarzt aufsuchen, um sicherzugehen, dass keine Infektion der Harnwege vorliegt. Empfehlenswert in dieser Zeit sind saugfähige Slipeinlagen, die während der kritischen Zeit das eine oder andere Malheur verhindern können.

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