Schwanger werden mit Hilfe – Künstliche Befruchtung

Montag, 16.12.2013

Wenn Sie schwanger werden möchten und dies auf natürlichem Wege nicht funktioniert, besteht die Möglichkeit einer künstlichen Befruchtung.

Viele Paare wünschen sich sehnlichst ein Baby, doch häufig bleibt der Kinderwunsch unerfüllt. Eine künstliche Befruchtung kann dann dabei helfen, schwanger zu werden. Zuvor sind aber ein ausführliches Beratungsgespräch und eine körperliche Untersuchung durch einen Arzt nötig.

Künstlich schwanger werden

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Wenn Sie nicht schwanger werden, so kann das verschiedene Gründe haben, die durch einen Arzt abgeklärt werden sollten. Möglicherweise können die Ursachen leicht behoben werden und Sie können auch ohne weitere Maßnahmen schwanger werden. Stellt der Arzt fest, dass für Sie eine künstliche Befruchtung infrage kommt, so stehen verschiedene Methoden zur Verfügung.

Am bekanntesten ist die sogenannte In-vitro-Fertilisation (IVF), bei der der Frau Eizellen entnommen und im Labor mit Samenzellen des Mannes befruchtet werden. Ist dies erfolgreich, wird die befruchtete Eizelle mithilfe eines Katheters in die Gebärmutter eingebracht. Dem Onlineportal "Onmeda" zufolge liegt die Erfolgsquote dieser Methode bei rund 18 Prozent.

Eine weitere Methode, die helfen kann, durch künstliche Befruchtung schwanger zu werden, ist die intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI). Dabei werden die Samenzellen einzeln in das Zytoplasma der weiblichen Eizelle injiziert und schließlich in die Gebärmutter eingesetzt. Die ICSI wird vor allem dann angewendet, wenn andere Methoden keinen Erfolg hatten. Durchschnittlich sind etwa 20 Prozent der Befruchtungsversuche auf diesem Wege erfolgreich. 

Künstliche Befruchtung erfolgreich

Auch wenn die künstliche Befruchtung nur in etwa einem Fünftel der Fälle zum gewünschten Ergebnis führt, besteht dank dieser Methode Hoffnung für viele Frauen, die auf natürlichem Wege nicht schwanger werden können. Mit Louise Brown kam im Jahr 1978 das erste "Retortenbaby" in England zur Welt. Seitdem sollen dem "Ärzteblatt" zufolge rund vier Millionen Kinder mithilfe einer künstlichen Befruchtung zur Welt gekommen sein. 

Einziges Manko: Die künstliche Befruchtung ist sehr kostspielig. Seit 2004 übernehmen die Krankenkassen die Kosten dafür nicht mehr, sodass betroffene Paare die Hälfte der ersten drei Befruchtungsversuche selbst tragen müssen. Entscheiden sie sich danach noch für weitere Versuche, müssen sie die Kosten für diese sogar vollständig zahlen. Wer mithilfe von künstlicher Befruchtung schwanger werden möchte, muss deshalb etwa 6.000 bis 10.000 Euro aufbringen.

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16.12.2013 12:27
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