Schwanger trotz Spirale: Mögliche Gründe

Mittwoch, 19.02.2014

Die Spirale gilt als sehr sicheres Verhütungsmittel. Dennoch werden manche Frauen trotz Spirale schwanger. Welche Gründe kommen dafür infrage?

Zusammen mit der Antibabypille zählt die Spirale zu den sichersten Verhütungsmitteln überhaupt. Immer mehr Frauen entscheiden sich für diese Art der Verhütung. Das liegt zum einen daran, dass die Spirale – im Gegensatz zur Pille, die täglich eingenommen werden muss – einmal eingesetzt für einige Jahre einen zuverlässigen Schutz vor einer ungewollten Schwangerschaft bietet. Zum anderen ist zumindest die klassische Variante der Spirale, die sogenannte Kupferspirale, frei von Hormonen und stellt deshalb auch keinen Eingriff in den natürlichen Zyklus dar. Doch trotz der hohen Sicherheit kann es auch unter der Verwendung der Spirale zu einer ungewollten Schwangerschaft kommen.

Gründe für das Versagen der Spirale

Erst einmal vorweg: Die Spirale ist ein äußerst sicheres Verhütungsmittel. Die Kupferspirale kann mit einem Pearl-Index von 0,3 bis 0,6 aufwarten. Das bedeutet, dass nur 3 bis 6 von 1.000 Frauen innerhalb eines Jahres unter der Verwendung der Kupferspirale schwanger werden. Die Hormonspirale bietet mit einem Pearl-Index von 0,16 sogar einen noch höheren Schutz vor einer ungewollten Schwangerschaft.

Kommt es dennoch zu einer ungewollten Schwangerschaft, ist zumeist ein falscher Sitz der Spirale schuld. Denn sitzt die Spirale nicht richtig, kann sie auch nicht den vollen Verhütungsschutz gewährleisten. Vor allem bei Frauen, die noch kein Kind zur Welt gebracht haben, kann die Spirale leichter verrutschen und unbemerkt mit der Regelblutung abgestoßen werden. Das Abstoßen der Spirale passiert besonders häufig im ersten Anwendungsjahr – etwa ein bis fünf Prozent der Verwenderinnen sind davon betroffen. Deshalb sollten Sie in dieser Zeit besonders aufmerksam sein.

Den richtigen Sitz der Spirale kontrollieren

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Damit Sie selbst eine gewisse Kontrolle über den richtigen Sitz des Verhütungsmittels haben, verfügt die Spirale über einen sogenannten Rückholfaden. Vor allem nach der Periode sollten Sie testen, ob Sie den Faden immer noch ertasten können und ob er noch dieselbe Länge hat. Bemerken Sie Veränderungen, so kann das bedeuten, dass die Spirale verrutscht ist. Suchen Sie dann unbedingt Ihren Frauenarzt auf. Dieser sollte die richtige Position der Spirale ohnehin in regelmäßigen Abständen kontrollieren.

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Es gibt kurzfristige als auch langfristige Verhütungsmittel – der Vaginalring gehört zu den langfristigen und hormonellen Verhütungsmitteln.

Eine Schwangerschaft kann durch eine Vielzahl von Verhütungsmitteln verhindert werden: von der Pille über den Vaginalring bis hin zum Kondom.

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19.02.2014 16:23
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