Schutz vor Herpes genitalis – Was können Lecktücher?

Freitag, 07.03.2014

Herpes genitalis kann nicht nur beim Vaginalverkehr, sondern unter anderem auch auf oralem Weg weitergegeben werden. Einen Schutz davor sollen sogenannte Lecktücher bieten können.
Als eine der am häufigsten übertragenen Geschlechtskrankheiten ist Herpes genitalis höchst infektiös – und das nicht nur beim Vaginalverkehr. Neben den Genitalien gibt es auch noch andere Körperstellen, an denen der Herpes auftreten kann. Die typischen kleinen Hautbläschen enthalten die Herpesviren und sind deshalb sehr ansteckend. Für eine Infektion mit Herpes genitalis ist nicht einmal Körperkontakt vonnöten, denn die Viren können auch über eine Schmierinfektion weitergegeben werden. Das bedeutet, dass sie beispielsweise auch über Gegenstände, die Erkrankte und Gesunde gleichermaßen verwenden, übertragen werden können.
In den meisten Fällen werden die Herpesviren jedoch beim Sex weiteregegeben. Dabei ist auch eine Übertragung der Viren beim Oralverkehr mit einer infizierten Person möglich. Um eine Ansteckung zu vermeiden, können Lecktücher verwendet werden.


So funktionieren Lecktücher

Lecktücher, auch bekannt unter ihrer englischen Bezeichnung "Dental Dams", sollen vor einer Ansteckung mit Geschlechtskrankheiten schützen können. Vor allem, wenn der Sexpartner unbekannt ist und es unklar ist, ob dieser an einer sexuell übertragbaren Krankheit leidet, kann eine Benutzung von Lecktüchern beim Oralsex sinnvoll sein.
Das Prinzip ähnelt dem von Kondomen: Die ebenfalls aus Latex bestehenden Lecktücher sind für Krankheitserreger, die Geschlechtskrankheiten wie Herpes genitalis, Syphilis oder Tripper auslösen, undurchlässig und können so eine Infektion verhindern. Die Tücher sind etwa 15 bis 20 Zentimeter breit und 15 bis 25 Zentimeter lang. Wie Kondome bestehen auch Lecktücher aus hauchdünnem Material und sollen so für einen halbwegs gefühlsechten Oralverkehr sorgen können. Sie werden einfach vor dem Oralsex über die Vagina der Frau oder über den Anus des Partners gelegt. Dabei sollte das Lecktuch jedoch mit beiden Händen gut festgehalten werden, damit es nicht verrutscht.
Schutz vor Herpes genitalis und Co.?
Lecktücher können sowohl den gebenden als auch den empfangenden  Sexpartner vor Infektionen mit Geschlechtskrankheiten wie Herpes genitalis, Syphilis oder Chlamydien schützen. Weil viele der Geschlechtskrankheiten aber auch durch Schmierinfektionen weitergegeben werden können, kann eine Ansteckung auch trotz der Verwendung von Lecktüchern nicht vollständig ausgeschlossen werden.

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