Scheidenpilz vorbeugen – Infektion vermeiden

Montag, 31.03.2014

Kaum eine Frau erkrankt in ihrem Leben nicht mindestens einmal an einem Scheidenpilz. Es gibt jedoch einige Maßnahmen, mit denen Sie einer Infektion vorbeugen können.
Ganz gefeit ist keine Frau davor, sich mit Scheidenpilz zu infizieren. Drei Viertel aller Frauen sind im Laufe des Lebens einmal oder sogar mehrfach davon betroffen. Die Tatsache, dass sich die krankheitserregenden Pilze im Körper befinden, bedeutet aber noch nicht, dass es zwangsläufig zu einer Scheidenpilzinfektion kommen muss. Denn nur, wenn die Scheidenflora aus dem Gleichgewicht gerät, können sich vorhandene Krankheitserreger so stark vermehren, dass der Vaginalpilz schließlich ausbricht. Die Gründe für ein gestörtes Scheidenmilieu sind vielfältig und können nicht grundsätzlich verhindert werden.
Scheidenpilz vorbeugen mit Hygienemaßnahmen
Ganz klar: Hygiene ist auch im Intimbereich wichtig. Jedoch sollten Sie es nicht übertreiben. Verwenden Sie am besten nur warmes Wasser für die Reinigung und – wenn Sie auf Kosmetika nicht verzichten wollen – nur milde Pflegeprodukte, die für die Anwendung im Intimbereich geeignet sind. Scharfe, parfümierte Seifen sollten Sie auf keinen Fall zum Einsatz kommen, denn diese stören das Gleichgewicht der Scheidenflora.
Achten Sie darauf, Kleidung aus Stoffen zu tragen, die locker sitzen und luftdurchlässig sind, wie etwa Baumwolle. Enganliegende synthetische Materialien erhöhen die Schweißbildung und schaffen so ein Klima, in dem sich Pilze wohlfühlen und vermehren.
Vorsicht bei anderen Erkrankungen

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Leiden Sie an bakteriell bedingten Erkrankungen, wie etwa einer Bronchitis oder Angina, kann Ihnen Ihr Arzt ein Antibiotikum verschreiben. Dieses tötet neben den krankmachenden Bakterien auch die guten Bakterien ab, die Teil der Scheidenflora sind. Vor allem nach längeren oder häufigeren Antibiotika-Kuren ist oft eine Erkrankung an Scheidenpilz die Folge. Besprechen Sie deshalb mit Ihrem Arzt, ob eine Antibiotika-Therapie wirklich nötig ist.
Falls Sie nicht um die Einnahme des Medikaments herumkommen, sollten Sie aber bereits während der Behandlung gewisse Vorsorgemaßnahmen treffen. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl an Mitteln, die mit Milchsäurebakterien versetzt sind und die Sie zusätzlich zum Antibiotikum einnehmen können. Die Milchsäurebakterien sorgen dafür, dass die Scheidenflora im Gleichgewicht bleibt und sich Pilze nicht vermehren können.

Es gibt kurzfristige als auch langfristige Verhütungsmittel – der Vaginalring gehört zu den langfristigen und hormonellen Verhütungsmitteln.

Eine Schwangerschaft kann durch eine Vielzahl von Verhütungsmitteln verhindert werden: von der Pille über den Vaginalring bis hin zum Kondom.

 

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31.03.2014 14:30
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