Scheidenpilz mit Spritze bekämpfen

Montag, 15.09.2014 Jana Ackermann

Eine neue Studie schenkt Betroffenen Hoffnung: Zukünftig soll es einen Impfstoff geben, der bei hartnäckigem Scheidenpilz helfen soll.

Wie das Gesundheitsmagazin Lifeline.de berichtet, erkranken drei von vier Frauen im fruchtbaren Alter mindestens einmal an lästigem Scheidenpilz. Risikofaktoren für Scheidenpilz seien unter anderem die Einnahme der Pille oder Antibiotika, Schwangerschaft oder Diabetes. Er äußere sich vor allem durch Symptome wie Jucken, Rötungen, Brennen und bröckeligen Ausfluss.

Die klassische Behandlung bei Scheidenpilz

Bei den meisten Frauen hilft der Hefepilz „Candida albicans“ gegen die Infektion im Intimbereich. Salben und Tabletten können rezeptfrei in der Apotheke gekauft werden und helfen meist nach wenigen Tagen den Pilz zu bekämpfen.
Wenn der Scheidenpilz zum Härtefall wird
Viele Frauen würden aber immer und immer wieder an der Infektion erkranken, schreibt das Online-Magazin Lifeline. Für solche Fälle gibt es allem Anschein nach bald Abhilfe: Professor Antonio Cassone von der Uni Perugia in Italien habe sich mit Studien zur Bekämpfung  von wiederkehrendem Scheidenpilz befasst. Drei Mittel von unterschiedlichen Forschern steckten wohl schon in Testphasen, berichtete Lifeline über Cassones Erfolg.

Neue Impfstoffe

Zwei der Medikamente sollen „die Produktion von Antikörpern in der Scheidenschleimhaut ankurbeln und so den Scheidenpilz bekämpfen“. Cassone kündigte an, es könne bald eine Impfung gegen chronischen Scheidenpilz zur Verfügung stehen. Betroffene könnten sich dann  vorsorglich oder zur Behandlung des fortgeschrittenen Pilzes spritzen lassen. Ein kleiner Piecks in Arm oder Po solle somit die Lösung des Problems sein.

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Rötungen und Juckreiz sind ein paar der lästigen Symptome bei Scheidenpilz.

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