Regelschmerzen: Wann zum Arzt?

Dienstag, 06.05.2014

Viele Frauen leiden unter mehr oder weniger starken Regelschmerzen. Aber wann genau sollten Sie eigentlich einen Arzt aufsuchen?

Fast jede zweite Frau hat im Laufe ihres Lebens zeitweise oder regelmäßig mit Regelschmerzen zu kämpfen. Auch wenn die Beschwerden mitunter ziemlich heftig ausfallen können, müssen Regelschmerzen nicht unbedingt behandelt werden. Allerdings kann es auch notwendig werden, einen Arzt aufzusuchen.

Regelschmerzen: Welche Unterschiede gibt es?

Regelschmerzen äußern sich als primäre oder sekundäre Dysmenorrhoe. Primäre Regelschmerzen treten bereits von der ersten Menstruation an auf und haben keine besondere Ursache. Es gibt jedoch begünstigende Faktoren, die die Schmerzen noch verstärken können. Dazu gehören beispielsweise ein Body Mass Index unter 20 (Untergewicht), Stress, der Konsum von Alkohol und Zigaretten sowie eine sehr frühe erste Regelblutung vor dem zwölften Lebensjahr.
Sekundären Regelschmerzen hingegen liegt üblicherweise eine Erkrankung zugrunde. Dem Medizinportal "Onmeda" zufolge treten diese Regelschmerzen häufig bei Frauen im Alter zwischen 30 und 40 Jahren auf. Sie äußern sich ebenso wie die primäre Dysmenorrhoe durch starke, teilweise krampfartige Schmerzen im Unterleib. Außerdem kann es zu Rückenschmerzen oder Übelkeit kommen. Häufig verändert sich auch die Regelblutung – und tritt sehr stark und langanhaltend auf.
Grunderkrankung behandeln

Treten bei Ihnen Regelschmerzen plötzlich auf, obwohl sie üblicherweise nicht darunter gelitten haben, oder verstärken sich die Schmerzen während der Periode, ist es immer ratsam, einen Arzt aufzusuchen und sich von ihm gründlich untersuchen zu lassen.
Denn schuld an einer sekundären Dysmenorrhoe können Myome, Gebärmutterentzündungen oder Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut, auch Endometriose genannt, sein. Rund zehn Prozent der Frauen im gebärfähigen Alter sind von der Endometriose betroffen. Um diese zu behandeln, kann eine Operation notwendig werden. Wurde die Grunderkrankung erfolgreich behandelt, verschwinden auch die Regelschmerzen wieder.
Weiterhin können auch Verhütungsmittel wie die Spirale Auslöser von Regelschmerzen sein. Verwenden Sie die Spirale und treten Regelschmerzen sehr plötzlich auf, sollte bei einem Arzt abgeklärt werden, ob hier ein Zusammenhang besteht. Wenn nötig, kann dieser das Verhütungsmittel auch gleich entfernen.

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